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Unterschiede hervorrufen, die mit Unrecht klimatologische» Einflüssen zugeschrieben werden, wie ich das z. B. betrefifs der europaischen Rassen von Vanessa urticae l., ichnusa bon. und turcica stdgr. bereits früher erwahnte. Von Krapotkin finde ich in seinem in der Nineteenth Century September tgoi verófifentlichen Aufsatz: Recent science, diesbezuglich berichtet, dass bei einer grossen Menge Landschnecken auf einer durch viele Bergrücken und Thaler durchschnittenen Insel des Sandwich-Archipels von GULICH gesammelt, sich ergab, dass iedes Thai dort seine eigene Form dieser Mollusken nut zahlreichen Variationen derselben besitzt, und dass so mehr als 100 solcher Thalformen dort angetrofifen werden. Er bemerkt dabei mit Recht, dass sowohl nach seiner Meinung als auch nach der von Hyatt, welcher diese Sammlungen einem Studium unterzog, daraus unstreitig hervorgeht dass diese Unterschiede unmöglich dem Klima zugeschrieben werden können, was doch in diesen Thalern überall dasselbe war, und demnach wohl eine Folge der Absonderung sein mussen, und dass auch die grosse Anzahl der Formen unter solchen Umstanden dabei jeden Gedanken an die Einwirkung der natürlichen Zuchtwahl ausschliessen muss.

Gleichwohl ist es allerdings eine Thatsache, dass ihr \\ ohnplatz haufig auf Schmetterlinge einen merkbaren Einfluss ausübt und zwar sowohl hinsichtlich der Gestalt als auch der Farbung; insofern, namlich nicht in die ebenbesprochenen Uebertreibung verfallend, hat WALLACE dies dann auch richtig eingesehen und erkennt ElMER es auch an. Aber dann ist dieser Einfluss jedoch auch von solch indirekter Art und nicht durch Kalte und Warme — wie auch nicht durch Trockenheit oder Feuchtigkeit als solche — erweckt, sondern andern Ursachen zuzuschreiben, welche uns bis jetzt noch ganzlich unbekannt sind, warum ich dann auch gewohnlich Erscheinungen, die durch solche Einflüsse erzeugt werden, in Allgemeinen lieber nicht als klimatologische, aber nur als geographische zu bezeichnen pflege.

Bemerkenswerte Beispiele liefert hierfür im ostindischen Archipel das Genus Euploea F. dessen Schmetterlinge normal braun sind mit weissen Punkten und Flecken, welche sich

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