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iibereinstimmend, und nicht irgend vvclclie Nachahmung, wohl als die wahrscheinliche Ursache zu dieser gleichen Gestaltung bei beiden übrigens nicht nahe verwandten Insekten gefuhrt hat? Und vvird auch so die sehr auffallende Erscheinung, dass einige der sogenannten Schneckenraupen oder Limacodiden, so genannt weil sie keine Bauchfïisse und Nachschieber besitzend ihren Körper schleppend fortbevvegen wie Schnecken, auch ebenso wie letztere dort, vvo sie krochen, einen schleimigen Streifen hinterlassen, nicht auf dieselbe Weise enklart werden mussen ? Dass namlich, dieselbe langs der Oberflache von Blattern oder anderer Gegenstande schiebende Art der Bewegung bei beiden auch zu einer gleichen Absonderung eines vermutlich das Schieben erleichternden, schleimigen Stoffes geführt haben wird? Es giebt iibrigens auf Java eine Raupe, die von Pompelon marginata GUÉR., welche, wiewohl sie 16 Füsse besitzt und in ihren Bewegungen sehr schnell ist, doch auch solchen Schleimstreifen auf den Blattern zurücklasst. Vielleicht macht eine solche Absonderung es ihr leichtcr sich auf der glatten Flache der Blatter festzuhalten. Es giebt so auch Raupen, wie die von Atella Sin/ia koll. und Messaras Erymantkis DRURY oder Hypaetra renosa Hli. und Athynia Sallmülleri mab. auf Java, oder die von HelI-INS erwahnte Schmetterlingsraupen und Blattwespenlarven, zwischen denen eine wunderbare Gleichheit in Farbe und Gestalt besteht, betreffs der ersteren sich sogar bis zu den Puppen erstreckend, doch welche, wenn man weiss dass sic auch stets neben einander auf derselben Nahrungspflanze leben, wohl denselben Lebensumstanden zugeschrieben werden mag, es sei denn dass dabei auch noch andre Eaktoren auftreten. Denn bei den Raupen von Papilio Memnon L. und P. Polites I,., welche neben einander auf Citrus leben und einander so sehr gleichen, dass die letzteren nur durch die grössere Gestalt von der ersten Art zu unterscheiden sind, was jedoch erst, wenn die Raupen annahernd ausgewachsen sind, wahrgenommen werden kann, tritt dabei sicher auch Homoeogenesis auf; beide Arten sind doch sehr verwandt und demnach aus einem gemeinschaftlichen Stamm abkömmlich; aber ist es nun die Homoeogenesis allein, oder

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