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wohl die Aehnlichkeit der Lebensbedingungen, oder sind es beide, denen hier Rechnung getragen werden muss Auch die Genera Atella und Mcssaras sind sehr verwandt. Die indischen Insektenfresser vom Geschlecht Cladobates werden vielfach mit Eichhörnchen verwechselt, und dies, obwohl ihre Aehnlichkeit nur eine sehr oberflachliche ist; aber da beide echte Baumtiere sind, besitzen sie dadurch sowohl in der Rindenfarbe ihrer Haarbekleidung als auch in ihren Bewegungen soviel Uebereinstimmendes, offenbar durch die Gleichheit der Lebensweise entstanden, dass dies sie einander

ahnlich werden lasst.

Nun weist doch alles darauf hin dass in der Natur eine

gewisse Tendenz herrscht ura bisweilen selbstandig, d. h. ohne dass sic mit einander etwas zu thun haben, dieselben Formen hervorzubringen, urn so zu sagen, sich se st zu wiederholen. Dies wird sub VIII naher behandelt werden; ich möchte aber diesbezüglich hier gleich bemerken dass es hierdurch in einigen Fallen, worin sich eine derartige Uebereinstimmung zwischen solchcn lieren zeigt, unsic er uir ob, wenn bei ihnen übrigens eine gewisse Gleichheit in der Lebensweise besteht, nicht ausschliesslich hierin der Grund dafür zu suchen ist. So giebt es sehr kleine Crustaceen, nicht grösser als Fliegen, wie Pontellina mediterranen CLAUb., 1 ohtellina plumata PANE, Copilia vitrea HAECKEL und Catacalanus DANA, welche in geringer Höhe über der Seeoberflache fliegen, und dafür kleine Federn an der Vorder-oder H.nterextremitaten oder an den Füssen besitzen. Steht nun das Entstehen dieser Federn ebenso wie bei den Vogeln in Verbindung mit dem Flugvermögen ? Besteht solch Zusammenhang auch betreffs der Federform der Flugel von den 1 teroMf'-rt-Schmetterlingen ? Sicherlich ist dies fur das Hiegenkönnen nicht unbedingt nötig, doch besteht dabei in dem Gebrauch dieser Organe eine gewisse Uebereinstimmung mi demjenigen der Vogelfedern, welche zu der Gleichheit in der Géstalt geführt haben kann; sogar bei der federartigen Gestalt einiger Pflanzen wie des Bambus, der Farrenblatter, kann man an einen derartigen Einfluss denken, namlich an den des Windes als solche Pflanzenformen entstanden. Aber

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