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befindet, verandern mussen. Es giebt auch einen Schmetterling Adolias anosia MOORE, dessen Oberseite ganz denselben Eindruck von Rindenfarbe mit grünen Moosflecken macht. ^ Und wie sollte nun auf diese, gerade vvenn der Schmetterling sich in Ruhe befindet doch nur selten offen sichtbare ITügelflache, die dann noch meist, wenn das lier an einem solchen Baum sitzt, gerade von demselben abgewendet sein vvird, eine derartige Naturphotographie haben einwirken können r Obendrein ist hierbei nicht allein die Rede von solchen I'leckchen, auch die blattahnliche Form der Flügel von sovielcn Insekten ist offenbar eine Erscheinung derselben Art und analog also vielen andern derartigen Uebereinstimmungen in der Form wie z.B. des ganzen Körpers der Astraupen. Solche Formveranderungen können doch wohl nicht durch den Einfluss der Lichtstrahlen verursacht sein. Bisweilen trifft auch die Nachahmung der Gestalt und der Farbe zusammen. So fand ich in Batavia auf einem Blatt des Gempul (A aucleci cxcclsci BL.) die Raupen von Acca Procris CRAM. umringt von auf dem Blatt zerstreut liegenden Teilen abgefallener Blüten dieses Baumes und denselben so ahnlich, dass ein geübtes Auge, wie das meine, nötig war um die I iere zu bemerken; eine Aehnlichkeit sowohl durch die eigentümliche Form der wunderlichen Auswüchse der Raupe als auch durch die Uebereinstimmung der Farbe hervorgerufen. Wie kann man nun auch hier an solch eine Naturphotographie denken, wo überdies die Blüten auf jedes Blatt natürlich ganz unregelmassig bald hier, bald dort, hier mehr dort in geringerer Anzahl niederfallen müssen ? Es scheint deshalb, dass auch hier wohl in der Wirkung des Gesichtsvermögens das Band liegen muss, welches das Nachgeahmte mit dem Nachahmenden verbindet. Auf welche Weise jedoch? Die für uns soviel deutlichere und bequemere Observation des Menschen kann vermutlich hierbei wieder zu Hülfe kommen. Im Text der Thesis ist bereits darauf hingewiesen wie sogar bei dem Menschen — schon SlMROUl lenkte hierauf die Aufmerksamkeit — noch eine Erscheinung besteht, welche, wiewohl nicht von ganz derselben Art, doch mit der Farbenanderung der Tiere sehr verwandt ist, namlich das Erröten, besonders bei jungen 1'rauen und Kindern, wohl

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