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bei solchcn mit ganz anders geformten Augen wie die In• sekten, der Fall sein sollte, ist doch keineswegs sicher. Wohl scheint es, nach dem was wir diesbeziiglich beobachten konnen, dass die Gesichtsfunktion bei den Tieren von derselben Art ist, wie bei dem Menschen. Durch Fensterscheiben z.B. können sowohl Schmetterlinge als auch Ameisen gut lundurchsehen; die Thatsache dass die Augen von verschiedenen Nachtinsekten wie z.B. von Sphinx couvolvttli l. aucli phosphoreszieren wie die von Katzen oder Eulen, weist auch wohl auf physiologische Gleichheit. Die Versuche von Lubbock zeigten dass Insekten und Daphnia's im Stande sind 1 aiben zu unterscheiden. Die Wahrnehmung von Forbes, dass er auf Sumatra einmal sah wie der rote Schmetterling Tachyris Nero F. sich wiederholt irrte und niederfallende durre Blatter für Schmetterlinge seiner Art hielt, dass geradezu <ƒ auf dieselben zuflogen sie für die gelblichen 9 9 haltend, ist in dieser Beziehung auch interessant, weil derselbe Irrtum auch mir mehrmals passiert ist; wiederholt habe ich dergleichen in einer drehenden Bewegung niederfallenden, gelbroten, dürren Blatter für solche Schmetterlinge gehalten. Er schliesst sich auch eng bei dem Seite mitgeteilten an hinsichtlich der Weise wie MoDlGLIANI auf Nias, Ipinas Vossn MAITLAND zu fangen wusste; wie auch verschiedene andere der dort gemeldeten Wahrnehmungen in dieser Hinsicht Aufmerksamkeit verdienen. Sicher haben auch viele Insekten ein scharfes Gesicht. Lubbock weist mit Recht hierbei auf die Libellen, welche in der Tliat — bereits der grosse Ornithologe H. SCHLEGEL machte diese Bemerkung, — wie Raubvögel auf ihre Beute zuschiessen. Auf der am 6. Juli 1895 gehaltenen Versammlung des Niederl. Entom. Vereins teilte ich derartige Beobachtuns?en beziisrlich

einer javanischen Hornisse und verschiedener Schmetterlinge mit; was die letztere betrifft auch Falie, bei denen sich ein starkes Ortsgedachtniss offenbarte, was sich ganz anschliesst an dasjenige, was sich aus den Versuchen von Fabre, J. Lubbock und Romanes ergiebt, wie auch an die

dass Hymenopteren durch das Erkennen der ihnen bekannten Gegend in der Umgebung ihrer Nester den Weg dorthin

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