Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

fernere Entwickelung derselben nicht mehr soviel besonderen Vorteil hinzuzufügen imstande sein, dass sie nach derselben 1 heorie erklarbar ware.

XXXV.

Auch vor dem ersten Anfang einer solchen Mimicry nach jener Hypothese konnte die Tierart, bei welcher sie spater auftritt, im sogenannten Kampf ums Dasein schon bestehen bleiben j also besass sie augenscheinlich dazu die nötige Fahigkeit; so dass deshalb, wenn auch spater die den erwahnten Vorteil erlangenden Individuen durch denselben besonders für diesen Kampf begünstigt werden, damit noch nicht das Aussterben der anderen nötig wird, da hierzu nicht allein eine beziehungsweise geringere Fahigkeit, sondern eine vollkommene Unfahigkeit erforderlich ist.

XXXVI.

Falls die Mimicry wirklich solch einen grossen Schutz, wie in jener Hypothese behauptet wird, gewahrt, so hatte ihm natürlich auch allmahlich eine entsprechende Verstarkling und Verscharfung des Vermogens trotz des Schutzes eine solche Beute zu entdecken, folgen müssen, und das Eine rnüsste das Andere dann in dem Masse neutralisieren, dass der grosse Vorteil dieser vermummenden Gleichheit zum grössten Teil wieder verloren gegangen ware; in welchem Falie jedoch dann damit auch die fernere Entwickelung derselben, falls sie nach jener Hypothese erkliirt werden müsste, nicht hatte geschehen können.

XXXVII.

Nach derselben Theorie des Schutzes müsste eine ausschliesslich durch das Bestehen eines solchen damit verbundenen belangreichen Vorteiles erlangte trügerische Gleichheit dann auch zur Polge haben, dass die dieselbe besitzende Tierart durch ihre hieraus hervorgehende höhere Fahigkeit in dem angenommenen Kampf ums Dasein in sehr grosser Anzahl auftreten wiirde; dies ist jedoch nicht der tall, da verschiedene sogenannte mimicrierende Tierarten trotzdem selten sind.

Keine dieser Thesen erfordert wohl noch nahere Erklarung.

iS

Sluiten