Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Beispiel von der Macht der Gewohnheit möchte ich hier noch das Folgende anführen, berichtet in einem Aufsatz betitelt Soine habits of fishes by F. G. Akfalo in der Julilieferung des Cornhill Magazine 1902. Der Verfasser teilt namlich darin mit, dass ein nicht genannter russischer Ichthyologe im Aquarium 7.u Moskau Experimente machte um die t ahigkeit der Fische um Farben zu erkennen zu untersuchen, und zu diesem Zweck Schleihèn einige Zeit lang mit roten Würmern fiitterte und dann verschiedenfarbige wollene I-aden an die Glaswande des Aquariums hielt um zu prüfen ob die Fische diesen ihre Aufmerksamkeit schenkten. In der That zeigte es sich, dass sie auf die roten zukamen, diese ottenbar für& rote Wiirmer haltend. Darauf fütterte er sie einige Zeit lang ausschliesslich mit weissen Brotkrumen und als er dann das Experiment mit den Faden wiederholte, waren es nun allein die weissen, also von der gleichen Tarbe, wie die Brotkrumen denen sie Aufmerksamkeit widmeten.

Wie oben gesagt, verstehe ich unter Mimicry auch die Theorie der abschreckenden Farben und Haltungen. Wie viel Aufhebens auch davon gemacht ist, das Bestehen der ersteren glaube ich vollkommen bestreiten zu mussen und von der zweiten wenigstens einen grossen leil des Schutzwertes derselben; demzufolge auch ihre Entstehung nach der darwinistischen Theorie der Naturwahl. Fama volat .... acquirit vires eundo. So ist es auch mit diesen biologischcn Hypothesen gegangen. Als einmal die Voraussetzung von Bates bei Darwin ein günstiges Ohr gefunden hatte, und so die Theorie der Mimicry geboren war, entwickelte diese sich auch weiter. Die lebhafte Farbe vieler Raupen erregte die Aufmerksamkeit von darwin, da dies bei jenen noch nicht geschlechtsreifen Tieren sich doch nicht nach seiner Theorie der sexuellen Zuchtwahl erklaren liess und ihnen sicherlich wohl nicht zum Schutz dienen zu können schien. „Ich wandte mich damals" — schreibt üarwin „an Herrn wallace, welcher ein angeborenes Talent besitzt um Schwierigkeiten aufzulösen". In der 1 hat, das h inden von Hypothesen scheint diesem letzteren beriihmten Naturforscher immer ziemlich leicht gewesen zu sein; eine andre Frage ist

Sluiten