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chen ausgedacht. Grant Ali/EN hat namlich entdcckt warum nicht allein geniessbare Früchte schone in 's Auge fallende Farben besitzen, mit dem Zweck Tiere zu locken sie zu essen und die darin enthaltenen Samen zu verbreiten, sondern dass dies auch bei giftigen Früchten vorkommt; auch dann wenn die Tiere zufolge des Geniessens solcher Früchte sterben soll dies namlich nach ihm für diese Pflanzen selbst einen noch grosseren Vorteil mit sich bringen, da ja dann diese Samen nicht nur ebenso sehr verbreitet werden wie die der nicht giftigen Früchte, sondern sogar in den vcrmoderndcn Körper des getotenen Tieres, einen ausgezeichneten Dünger finden werden. Und auch wallage übernimmt diese hübsche Entdeckung als eine durchaus nicht zu verwerfende Hypothese. Doch haben für einen ruhigen Naturforscher dergleichen Anschauungen keinen Wert. Stahl erziihlt in den Annales du jardin botanique dt' Buitenzorg XIII 1896, wie er einmal gesehen habe dass eine Anoa depressicornis sm. jedesmal wenn man dem Tiere unter dem Gras ein fleckiges Blatt des Amorphophallus variabilis blume vorhielt, das einer Schlange mit dreieckigen Kopfe gleichen sollte, drohend zurückfuhr; dass aber Hirsche sich nicht davor fürchteten. Sehr bedeutend scheint also die Furcht, die eine solche schlangenartige Pflanze erregen soll, nicht zu sein; vielleicht war diese Anoa ein besonders schreckhaftes Tier, oder vielleicht war sie früher einmal von einer Schlange gebissen worden. Der genannte Gelehrte erklart dabei auch dass er früher die Meinung hegte dass die Farbe der bunten Laubblatter einen abschreckenden Eindruck mache, dass er aber diese Meinung habe aufgeben müssen, als er gefunden habe dass Schafe, Ziegen, Kaninchen, Schnecken und Raupen dadurch keineswegs abgeschreckt wurden. Sehr richtig; aber wie kam er dann wohl zu solchen Meinung? Doch wohl nur weil solche Behauptungen nun einmal als Axiomata in der Wissenschaft angenommen werden. Ist dies nun aber eine wissenschaftliche Basis für einen ernsthaften Naturforscher; darf er je von so etwas ausgehen, auch wenn er noch im Stande ist, die Thatsachen unparteiisch wahrzunehmen und sich dadurch bekehren zu lassen, was aber wohl die meisten unter dem Einfluss solcher suggestiven

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