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gutes Stiick sind wir doch von der Verblindung entfernt, worin wir uns, wie die auf Seite 276 erwahnten Aussprüche von OsBORN und Krapotkin zeigen, noch vor wenigen Jahren befanden. Was dem letztgenannten unmöglich erschien ist seitdem wiederholt und mit gutem Erfolg geschehen. Zahllos sind ausserdem die von viele Biologen angeführten Beispiele, um zu zeigen wie allerlei biologische Erscheinungen angetrofïfen werden und sich also entwickelt haben, wiewohl sie dem betreffenden Tiere absolut keinen Vorteil gewahren oder wenigstens ursprünglich gewahren konnten, und die demnach durch die natürliche Zuchtwahl nicht erklart werden können, d. h. mit dem Bestehen derselben als Prinzip der evolutionellen Entwickelung in Streit sind. Welchen Nutzen hat das Atrophieren ihrer Flügel für viele Vogelarten gehabt? Es hat bewirkt dass sie grossenteils sehr rasch ausgerottet sind. Welchen Nutzen haben die Farben der Schmetterlinge für diese Tiere, abgesehen von den Fallen, in welchen man sie für Schutzfarben halt? Es giebt viele sehr künstliche Cocons von Lepidopteren, welche die Puppen beschiitzen, aber gerade das Künstliche derselben weist zweifellos auf eine allmahliche Entwickelung in dieser Kunstfertigkeit; welchen Schutz können nun jedoch die erstere noch sehr einfachen Produkte dieser Art wohl den Raupen gewahrt haben? Sicherlich nicht einen so bedeutenden dass sie dadurch im Kampf um's Dasein irgend welchen Vorteil erlangten und demzufolge erhalten blieben. Das Hauptsachlichste, was die Erhaltung von vielen Tierarten verbürgt, ist ihre grosse Fruchtbarkeit, aber wie ist es nun denkbar, dass diese Eigenschaft je durch Zuchtwahl erlangt sein kann? Warum sollen die Jungen solcher Individuen einer Tierart, die nun ein wenig fruchtbarer geworden waren als ihre Stammgenossen, gerade verschont bleiben und dadurch diese Eigenschaft durch Vererbung fortpflanzen oder weiter entwickeln können? Dafür kann solch eine beginnende grössere Fruchtbarkeit doch schwerlich gleich bedeutend genug gewesen sein. Diese Fruchtbarkeit ist übrigens wohl ein Factum das in dem sogenannten Kampf um's Dasein einen Vorteil verschafïft, aber muss sich darum doch nicht entwickelt

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