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tionswert zuerkennt, und dass sie deshalb für die Bedeutung seines biologischen Systems keinen Wert haben. Als derartig lautet die darwinistische Lehre also: Es werden mehr lebende Wesen geboren als die Anzahl für welche die zu ihrem Leben und ihrer Entwickelung erforderliche Nahrung und im Allgemeinen der Raum und Gelegenheit vorhanden sind, sodass ein Teil derselben zu Grunde gehen muss um dass Fortbestehen der übrigen zu ermöglichen, demzufolge entsteht unter diesen Wesen ein Wetteifer oder Kampf zur Erlangung dessen, was für sie nötig ist, in welchem die starksten — oder wie dies spater modificiert ist — die Tüchtigsten — spater noch ferner im allgemeinen zum Passendsten ausgebreitet — allein bestehen bleiben und die übrigèn untergehen. Uiesen Streit nun nennt der Darwinismus den Kampf um's Dasein, diese scharfe Auffassung bezüglich der Wechselwirkung der Organismen, welche mit Elimination der weniger Passenden endigen muss und dies Auswahlen der Tüchtigsten heisst die Naturselektion. Ohne jenen Kampf also keine solche Zuchtwahl und wenn der erstere nicht in aller seiner Scharfe anerkannt werden kann, hat auch die Theorie der natürlichen Zuchtwahl keine Existenzberechtigung, und verlieren, welche Betrachtungen auch von ihrem Standpunkt aus angestellt werden, dieselben notwendigerweise jeden wissenschaftlichen Wert. Man verzeihe mir diese Abschweifung, welche für Sachverstandige sicher wohl unnötig erscheinen mag, aber bei der erschreckenden Verwirrung in der biologischen Litteratur in dieser Hinsicht und der sich immer wieder zeigenden Neigung um diesen logischen Zusammenhang aus dem Auge zu verlieren, halte ich es doch nicht für überflüssig, darauf hinzuweisen.

Dass der grösste Teil der lebenden Wesen zu (irunde geilt, bevor sie ausgewachsen sind und solches vielfach durch Zuthun direkt oder mittelbar von andern Wesen, dass die ausgewachsenen noch meist auf dieselbe Weise umkommen, ist sicher nicht zu bezweifeln. Aber eine andere Frage ist es ob die Art, das Wesen, dieser Thatsache, welche immer in welcher Gestalt auch diesen Prozess beherrscht, den Charakter

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