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der Wahrheit und Wissenschaft nötig ist, mich nicht scheue ernstlich die Aufmerksamkeit daraufhinzulenken. Aber mein Vergleich betrifTt nicht so sehr den Gelehrten als vielmehr die Wirkung seines Einflusses auf das grosse Publikum; als Anwendung hierauf darf man ihn dann auch wohl etwas alltaglich einkleiden. Es ist die höchste Zeit zur Nüchterkeit und Gesundheit zurückzukehren. Gegenüber einer ruhigen wissenschaftlichen Untersuchung nach der Wahrheit hat sich der Darwinismus nicht als dauerhaft genug erwiesen; er hat also keine Existenzberechtigung mehr. Die evolutionelle Entwickelung der lebenden Natur muss jetzt besser verstanden, die Evolutionslehre, von ihren Parasiten befreit, richtiger interpretiert werden. Sicherlich, ich will die Möglichkeit nicht / verkennen dass Spatere, den Geschichtslauf besser übersehend, in dem Darwinismus eine notwendige Entwickelungsstufe erkennen werden, die Funktion erfüllend urn wo die Gesellschaft, sogar in ihren gebildeten Standen, zur Aufnahme des reinen Evolutionsbegrifïfes noch nicht fahig war, in seiner weniger reinen Form die alten Begriffe schon wegzunehmen und so für die neuern das Terrain zu ebenen. Immer sieht man doch in der menschlichen Geschichte etwas derartiges auftreten. Aber die Zeit ist doch gekommen dass, wenigstens für die Gebildesten auf dem Gebiet der Naturwissenschaft, dieses Kleid die Wahrheit nicht mehr zu verhüllen braucht, dass sie dieselbe in ihrer natürlichen Nacktheit betrachten müssen, um ihre Schönheit bewundern zu können.

Nun ist allerdings neulich in der sogenannten Mutationstheorie eine sehr geanderte Auffassung über die gemeinte Lehre aufgetreten, in der doch die obengenannten Beschwerden gegen die darwinistische Auffassung über die Wirkung der natürlichen Zuchtwahl zu der Artbildung anerkannt werden, wahrend sie auch den Kampf um's Dasein nur in sehr geschwachter Form übernimmt, und denselben dann auch nur eine Bildsprache nennt, womit Lebensfahigkeit gemeint wird. Wieviel Achtung ich aber auch vor meinen gelehrten Landesgenossen empfinden möge, dessen Namen mit der hier gemeinten Theorie verbunden ist, so kann mich doch diese Ansicht nicht überzeugen, denn auch sie beruht auf derselben

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