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Tausendcn als das Resultat der Wissenschaft die Ueberzeugung befestigt dass all der rohe Egoismus, dass die Herrschaft der Gewalt iiber das Recht, der natürliche und damit unvermeidliche und nicht zu verbesserende Zustand der Menschheit ist, und so einen thörichten pessimistischen Fatalismus verbreitet, welcher die ganze Gesellschaft, alle ilire philosophischen und staatswissenschaftlichen Betrachtungen, selbst die Erzeugnisse von Kunst und Litteratur vergiftet hat. Sie hat die Evolution der moralischen Bildung unserer Gesellschaft wenigstens ein halbes Jahrhundert aufgehalten; als ein auf den Geist einwirkendes Gift, wie Alcohol oder Opium, ein ganzes Geschlecht Intelligenz vergiftet, auch das kommende bereits schwer belastend. Ueberall die kalte und dumme Thatsache schatzend und das Ideale verwerfend, stritt sie thatsachlich gegen das Evolutionsprincip selbst, denn was ist doch der idealistische Standpunkt anders als die psychische Aeusserung der Neigung nach Fortbewegung, nach stets fortschreitender Evolution, welche das Leben der Natur kennzeichnet ?

Mehr als Zeit ist es darum dass solch ein Irrtum bestritten werde und die reine Evolutionslehre wirklich als der vertraubare Wegweiser der menschlichen Entwickelung auftreten könne. Leicht wird dies sicher nicht gehen, denn, wie oben bereits gesagt ist, der Darwinismus ist für die meisten eine wahre Religion geworden, nicht auf wissenschaftlicher Grundlage, sondern auf Glauben beruht jetzt seine Kraft. Ein ganzes Geschlecht, auch von Naturforschern, ist bereits unter seinem Einfluss aufgewachsen; auf dieselbe Weise wie man dies hinsichtlich des religiösen Glaubens so haufig beobachten kann, seine Grundprincipien, die Naturwahl, die des Kampfes um's Dasein, bereits in den jungen Jahren ohne Untersuchung nach ihrem wissenschaftlichen Wrert, als Axiomata, ja als ewige Wahrheiten, in sich aufnehmend, und darauf weiter ilire ganze wissenschaftliche Entwickelung ebenso sehr wie ihre gesellschaftlichen Anschauungen aufbauend. An Jahren Aeltere wissen sich noch zu erinnern, wie damals die darwinistischen Anschauungen zum ersten Male auftraten nicht wenige, in ihren auf religiösem Glauben beruhenden Ueberzeu-

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