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grosse Klarung bedeuten, die es erlauben würde, den Kampfplatz mit klarerem Bliek zu überschauen und den Kampf an manchem Punkte mit grösserer Bestimmtheit endgiiltig zu entscheiden. Es ist jetzt in der Wissenschaft wie in den Parlamenten; es wird da furchtbar viel geschrieen; ein jeder behauptet in Staats- und Regierungssachen Bescheid zu wissen und fordert auf Grund seines Mandats, dass man dies anerkenne; in der Tat besitzen aber nur wenige diese Kenntnis in genügendem Masse.

Ich setze jetzt meine Antikritik fort.

H. Schmitz. S. J.

Sehr niedrig in jeder Hinsicht steht die Arbeit eines andern Gegners von mir, welchen ich wohl am besten hier sogleich bespreche, nachdem ich über wasmann gehandelt habe. lm September 1905 wurde mir ein Sonderabdruck der im 51e" Band der in Munster herausgegebenen Zeitschrift „Aratur und Offenbarung" unter dem Titel: „Der wissenschaftliche Wert der Mimicry theorie" erschienenen Aufsatze von H. Schmitz S. J. zugesandt. Der Verfasser ist Jesuitenpater, wie wasmann, und halt sich wie dieser in Luxemburg auf; der Titel der Zeitschrift schon enthalt für einen Unglaubigen, wie mich, den Beweis, dass es sich nicht bloss um Naturwissenschaft handelt. Das eine wie das andere lockte mich keines-wegs dazu, auch diese Kritik noch vorzunehmen; solche geistlichen Herren führen doch jede einigermassen wichtige wissenschaftliche Meinungsverschiedenheit immer auf eine Difïferenz in religiöser Auffassung zurück, und vergiften auf diese Weise von vornherein jede Diskussion. Denn, wie ich schon früher betonte, gegen Glauben hilft keine Rede oder Beweisführung j darum scheint mir die Erörterung einer derartigen Arbeit in der Tat als überflüssig. Überdies ist eine solche auch sehr unangenehm. Denn, wenn ich auch gewiss keineswegs einem feind bin, weil er sich zu andern religiüsen Aufifassungen wie den meinigen bekennt und ich jedem die Freiheit lasse auf seine eigene Weise selig oder, wenn er es wünscht, verdammt zu werden, wenn er andern nur auch

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