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wurde von mir darauf hingewiesen, dass diejenigen Papilioartcn, welche Euploeas nachzuahmen scheinen, — worüber ich auf S. 102 von M. S. D. sprach, — dennoch sehr deutlicli durch verschiedene Übergange in Farbe und Zeichnung mit andern Papilio-arten verbunden sind. Das aber lasst sich kaum erklaren, wenn man das Entstehen jener Farbe und Zeichnung dem darwinistischen Mimicryprozesse zuschreiben will. Dieser würde ja die Übergange im Interesse der Ahnlichkeit haben verschwinden lassen. Auch erregte die Tatsache unsere Aufmerksamkeit, dass da, wo man eine zusammengesetzte Mimicry beobachtet, wie die der von mir besprochenen Kallimas oder von Phalera bucephala L., jeder der einzelnen Faktoren, welche zusammen die Mimicry herbeiführen, gewöhnlich auch bei andern Schmetterlingen gefunden vvird; dass ein solcher dann da aber gewiss nicht einen so grossen Vorteil mit sich bringt, wie dort, wo er Mimicry entstehen lasst, ihm zugeschrieben wird, und in diesem Falie also auch wohl nicht durch Naturselektion entstanden sein darf. Dann wird es doch auch ganz unannehmbar, dass ein solcher Faktor in jenen Mimicryfallen wohl einen derartigen Vorteil gewahrt und sich daher durch Selektion entwickelt hatte, und dass ganz derselbe Prozess noch überdies mir all jenen verschiedenen Faktoren und zwar bei derselben Tierart stattgefunden hatte. Endlich ist noch die Frage zu erörtern, auf welche Weise, da bekanntlich Kallima Inachis Bsd. z. B. in grosser Mannigfaltigkeit der Farbung auf der Unterseite der Flügel vorkommt und die Anhanger der Mimicry dies als eine mimetische Anpassung an die verschiedene Schattierungen betrachten, welche das dürre Laub aufweist — auf welche Weise also sich nach der darwinistischen Theorie die Entwicklung sovieler verschiedenartiger Farben erklaren lasst, die alle auf dasselbe Ziel gerichtet sein sollen? In der Tat ist in jener Theorie dieser Unterschied in der Farbe ganz unerklarlich.

Mcinen Ausführungen auf S. 340 und 343 von M. S. D. über die einseitigen und falschen Meinungen, die man iiber die Bedeutung des eigentümlichen manchen Insekten eigenen Geruchs verkündigt findet, schliesst sich sehr wohl ein Auf-

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