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auch in dieser Schrift, namentlich auch da, wo ich das Ge biet der Botanik behandle, meine Aufifassung. Was das Ubrige betrifft, so halte ich es für unnötig, auf die Betrachtungen des Verfassers naher einzugehen. Diese sind namlich an erster Stelle immer stark vom suggestiven Zwange der darwinistischen Nützlichkeit befangen und steht aus diesem Grunde das Prinzip, dass jede Erscheinung einem bestimmten Zweck entsprechen muss, dermassen a priori bei ihnen fest, dass demgegenüber eine objective Beweisführung nicht recht möglich ist. Auch hat der Verfasser sich weiter nicht die Mühe genommen, das Phanomen der Farbenevolution zu studieren ; ich aber halte Betrachtungen, in denen ohne dieses erforderlichen Vorstudium die Frage von der Farbung der Lepidopteren besprochen wird, für ohne wissenschaftlichen Wert, sodass also jede Diskussion überflüssig ware.

Letzteres gilt gleichfals von den ebenfalls spater erschienenen Betrachtungen über Schutzfarbung von Dr. F. RIS ). Auch hier fallt ein vollkommener Mangel an Bekanntschaft mit dem genannten Phanomen sofort auf. Dasselbe ist der Fall mit den Untersuchungen „Ueber die Farbender Kaf er von P. KUHNT, worüber die Insekten-Börse -) einen Bericht veröffenlichte, wie bedeutend sie im übrigen auch sein mogen.

1) Mitteilungen der Schweizerische,n entomologischen Gesellschaft. Bd. XI, Heft 4. Nach einem Referat in der Insekten-Bórse, von 3 August iqob.

2) /qob, n°. 4J.

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