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korpcrliche Zerstörungen obgleich dabei nur von einem chcmisch-physikalischen Vorgang die Rede zu sein schei.it, in der Tat doch bisweilen das psychische Element einigermassen mitreden und deshalb auch Vererbung derselben bewirken konnte ? E,ne derartige psychische Wirkung wird z. B. stattfinden, wenn die Rede ist von dem Regenerationsvermögen • w.e .ch oben schon auf S. 272 anführte, ist dabei doch das ij reten einer psychische Tatigkeit sehr wahrscheinlich. Hinsichtlich solcher Verwundungen und Amputationen, bei denen keine Regeneration erfolgt, würde dann gewöhnlich auch keine psychische Tatigkeit eingreifen und also auch ke.ne Vererbung bestehen. Es lasst sich gleichwohl die MögIichkeit behaupten, dass dies mit solchen Verletzungen, d.e .n hochst störender Weise auf allgemeine physiologische Funct.onen und damit auf deren psychische Leitune einwirken, doch wohl der Fall sein kann. Man brauchte dann nur anzunehmen, dass, sobald dieses Element in noch so geringem Masse mit irgendeiner Umgestaltung zusammeng.nge, dieser E.nfluss sich alsdann auch — wenn auch nur m der noch naher zu besprechenden Form der Erinnerung — auf die Keimzellen ausdehne. So würde es sich dann erklaren lassen, wie bisweilen auch Veranderungen, die durch aussere Einflüsse verursacht werden, erblich sein konnen, obgleich dies mit den sogenannten fluktuierenden Var.at.onen, d.e aus dem bloss chemisch-physikalisch verlaufenden Vorgang der Vererbung hervorgehen, nicht der Fall ist Ich gebe willig zu, dass man sich hier noch ganzaufdem geb.ete der Hypothese bewegt. Man vergesse jedoch nicht, dass es hier auch nur Betrachtungen über noch sehr dunkle

Naturvorgange gllt' Auffassungen, die nóch im Werden

begnffen sind. Selbstverstandlich wird man noch dies oder jenes davon abziehen oder hinzufügen konnen, aber dennoch g aube ich, dass die Grundideen dieser Vorstellungen sich als r.cht.g erweisen können. Es ist hier nur davon die Rede, er airheit annaherungsweise beizukommen. Mehr beanspruchen obige Ausführungen nicht. Unmöglich ist die Richtigke.L dieser Vermutungen aber durchaus nicht und ihr Wert halb auch nicht geringer als jener der sogenannten

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