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solche auch selbstandig in dem ebcncrwahnten Zustand der Bewegung und Verandcrung bcfinden. Um dies richtig zu erfassen, ist die betreffende höhere Verstandeskapazitat unentbehrlich und namentlich ein gewisses derselben eigenes Abstraktionsvermögen. Aber es hat den Anschein, dass noch nicht viele Naturforscher dazu hoch genug entwickelt sind. Freilich sind ihnen diese Tatsachen, wenn sie wenigstens eine bestimmte Ausbildung genossen haben, nicht unbekannt. Sie erkennen diese denn auch an, jedoch bloss weil sie glauben und nachreden, was man sie gelehrt hat. Zwar sehen sie dies selbst nicht ein, weil ihr Glaube nicht etwas andres als der Verstand ist, sondern nur eine niedrigere Form desselben, und ihnen selbst also immer als Wissen und deshalb als der Produkt einer Verstandestatigkeit erscheint. Es offenbart sich darin, dass sie demzufolge nicht imstande sind das Gelernte zu verarbeiten und dem, wo sie sich aufs biologische Gebiet wagen, nicht oder nicht genügend Rechnung zu tragen wissen. Ohne diese Grundlage kann man jedoch das Wesen der evolutionellen Naturvorgange nicht richtig erfassen. Sentenzen biologischer Art, die sich notwendigerweise darauf stützen mussen, haben dann keinen wissenschaftlichen Wert. Dennoch werden sie durch den erwahnten Mangel an wissenschaftlicher Methode als solche betrachtet und wird darauf weitergebaut.

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