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betont nachdrücklich, wie ich bereits erwahnte, dass er sich die Psyche nicht anders, als mit Bewusstsein verbunden vorstellen könne. Prof. Dr. KASSOWITZ spottet über eine unbewussten Intelligenz. Auch WASMANN kann so etwas nicht fassen. P. jedoch finde ich wieder auf meiner Seite. „Urteil, sagt er mit Recht, bringt nicht notwendigerweise Bewusstsein mit sich". Es ist aber wahr, dass der Begriff „Bewusstsein" wohl nicht von allen auf dieselbe Weise aufgefasst wird. Die qualitative Identitat der höchsten intellektuellen Manifestationen im menschlichen Verstande und der elementarsten in den Protozoen und sogar in den Pflanzen wird auch von ihm ebenso wie von mir anerkannt. Auch hinsichtlich der physischen Auffassung des Psychischen komme ich, wenn auch auf anderm Wege, zu dieselben Mci-

nung wie dieser Gelehrte.

Man sieht demnach, wie eng viele Ideen jenes Autors über diesen Gegenstand den meinigen verwandt sind, was ich für mich für überaus wichtig erachte, weil ich mich dabei nun fortan auf einen biologischen Fachgelehrten stützen kann, der vielfach imstande war, die betreffende Argumentation in bestimmten Punkten deutlicher auseinanderzusetzen, als ich es vermochte. Aber, wenn ich auch seine Anschauungsweise richtig zu schatzen verstehe, so kann ich mich dennoch im übrigen nicht damit zufriedengeben. Die Wirkungsart des betreffenden psychischen Elements im Organismus lasst sich nach meiner Ansicht, wie er sie aufïasst, nicht genügend erklaren. Ich glaube denn auch das Verhaltnis zwischen jenem Element und dem Organismus anders verstehen zu müssen. Ich halte dafür, dass sich, um zu der richtigen Erfassung des erstern zu gelangen, ein andrer Weg einschlagen lasst und dass P. diesen versaumt hat. Wenn er doch einmal, ebenso wie ich es tue, anerkennt, dass die qualitative Art desselben die namliche sein muss, sowohl in seinen höchsten Formen, denen des menschlichen Verstandes in allen seinen gesellschaftlichen Manifestationen, wie in seinen beschranktesten, die er sich als Denkakte in den Korperoder Pflanzenzellen oder in einzelligen Organismen vorstellt, so müssen, um zu der richtigen Erkenntnis jenes psychischen

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