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bestimmt cinc psychische VVirkung eine Rolle spielt. Die Lntstehung zweier Linsen weist aber zweifellos auf einen jener Irrtümer hin, die bei psychischen Wirkungen immer vorkommen können. Wenn also in diesen Fallen auch nicht allein von dem Erinnerungsvermögen die Rede ist, so spielt es dennoch eine grosse Rolle, besonders was das angestrebte Ziel betrifft. Und die psychische Kraft, dieses Ziel dann weiter im Zusammenhang mit den Umstanden zu erreichen, deutet gewiss noch nicht auf eine hohe psychische Entwicklung; tritt sie doch auch bei dem Aufbau aller Organe, sogar bei denen der am niedrigsten stehenden Tierformen zutage.

In P.'s System würden bei einer solchen Regeneration, wie der des ganzen Auges eincs Tritons, unzweifelhaft die hüchststehenden Zeilen mitarbeiten miissen. Das könnte man nun etwa experimentell bei Tieren untersuchen, denen sowohl die Gehirnzellen wie ein Auge extirpiert würden.

Seitdem man die überaus grosse in den Elektronen enthaltene Energie kennt, lasst sich die Möglichkeit von dem Vorhandensein einer grossen psychischen Kraft in einer Fortpflanzungszelle wohl sicher annehmen, aber deshalb braucht diese noch nicht qualitativ einen hohe Stufe psychischer Evolution und also auch von Intelligenz erreicht zu haben.

So hoch nun P. sich auch die Kapazitat der Fortpflanzungszellen vorstellt, diejenige der Zeilen niedrigrer Ordnung halt er doch auch für sehr beschrankt. Hierauf bezieht sich wohl sein auf S. 425 bereits angeführter Ausspruch, mit dem er die Tatsache, dass in dem Organismus auch Unzweckmassiges erzeugt wird, zu erklaren versucht, dass namlich die durch irgendein Bedürfnis ins Leben gerufenen Reaktionen vollkommen bedürfnismassig verlaufen können und demnach für zweckmassig gehalten werden müssen, obgleich sie von Gesichtspunkt eines höhern Bedürfnisses aus beurteilt, unzweckmassig seien. Er meint damit doch nach meiner Ansicht dasselbe, was er anderwarts anlasslich der Entwicklung der bereits oben erwahnten krankhaften Geschwulste ^>agt, dass man die Beurteilung von dem, was zweckmassig ist, also die psychologische Wahl der Mittel, die dies zustande bringen werden, nicht nach dem menschlichen

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