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NACHWORT.

Am Anfange dicses Werkcs, auf S. 4, schrieb ich über meine Rcformbestrebungen, denen ich durch die Veröffentlichung von M. S. D. Ausdruck gab, dass ich, obgleich ich bisher nur sehr geringes Verstandnis gefunden hatte, dagegen über den sachlichen Erfolg meiner Arbeit alle Ursache zur Zufriedenheit hatte. Am Schlusse dieses Werkes will ich das noch naher beleuchten.

Das, was in M. S. D. in den Vordergrund trat, war der Kampf, den ich gegen die Mimicry und gegen alles führte, was mit ihr zusammenhangt. Siegreich beherrschte ja damals diese Irrlehre die biologische Wissenschaft. Jetzt, vier Jahre spater, konnte ich auf S. 141 erklaren, dass ich sie als einen überwundenen Standpunkt betrachten dürfte. Weist doch alles daraufhin, dass ihre Tage gezahlt sind und dass sie allmahlich aussterben wird. So ist denn die Wissenschaft jetzt einen bedeutenden Schritt weitergegangen auf dem auch von mir eingeschlagenen Wege. Und wenn ich nun auch weder der erste, noch der einzige gewesen bin, der sich an diesem Kampfe beteiligt hat, so darf ich doch davon überzeugt sein, dass ich zu diesem Resultat auch mein Teil in nicht geringem Masse beigesteuert habe und jener Irrlehre vermutlich im richtigen Augenblick einen kraftigen, vielleicht den entscheidenden Stoss versetzt habe. Man lese nur auf S. 77, wie einer meiner heftigsten Gegner sich in dieser Beziehung ausspricht.

Unbedingt schmeichelhaft war mein Erfolg auf dem Gebiete der Botanik. Nicht anders als durch wissenschaftliche Notwendigkeit dazu gezwungen, hatte ich dieses Gebiet ja betreten, nur zögernd hatte ich mich, meiner geringen betreffenden Kenntnisse wohl bewusst, dazu entschlossen. Es

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