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Prtlfung ergibt sich dann, dass die Befugnisse zahlreich und verschiedenartig sind. Sie lassen sich aber unter Gruppen bringen, die ara fügliehsten, wie folgt, zu kennzeichnen siud:

I. Sehutz der Plebs gegen Aussehreitungen der Bearaten.

II. Gerichtsbarkeit.

III. Polizeigewalt.

IV. Verwendung im Steuerwesen.

V. Vertretung des Statthalters.

Nach diesen Gruppen sollen im Folgenden die im Defensorenamte eingesehlossenen Competenzen dargestellt werden.

SCHUTZ DER PLEBS GEGEN AUSSCHREITUNGEN DER BEAMTEN. g 6.

1. Das Defensorenamt ist, wie wir sahen, ein Schutzamt: noch aber ist nicht gesagt, in welcher Richtung sich dieser Sehutz bewegte, bez. wer den Sehutz des Defensors genoss, und gegen wen er gewithrt wurde. Dieses und jenes ergibt sich aber schon aus dom ersten Gesetze, das vom Defensor handelt, der Constitution vom Jahre 364 (1. 1 C. Th. 1. 29), wo es heisst: „admodura utiliter edimus, ut plebs omnis Illyrici ofticiis patronorum contra potentium defendatur injuriax". Hier sind es die Plebs einerseits •) und die Potentes andererseits, die als sehutz-, bez. verteidigungs- und als abwehrbedürftig in Betracht kommen. Mit Bezug auf die schutzbediirftige Scite sagt auch Theodosius I in seinem Gesetze vom Jahre der Defensor solle sich als ein Vater der Plebs erweisen und sie wie seine Kinder sclnltzen: das Gesetz vom Jahre .'592 spricht von Beschiitzung der Plebs

'j Wenn die Kaiser ein Jahr darauf s:igen (1. 3 C. Th h. t..): cinn multa pro plebe a nohis studiose statutu sint, nihil providisse nos credidimus, nisi defensores idoneos dederimus, so wird damit gleichfalls das Defensorenamt nis ein Schutzinstitut für die Plebs gekennzeichnet.

2J 1. i 0. .1. 1. 55. parentis vieem plebi exliibeas liis, quos liberorum

loco tueri debes.

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