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Aegypten und die Bibel

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I. ABRAHAM, LOT, SARA, ISAAK, REBEKKA, IIAGAR, ISMAEL UND QETURA.

Zu den bekanntesten und anziehendsten Bestandteilen der Abrahamsgeschichte gehort die Erzahlung von der Einkehr Gottes bei Abraham zu Mamre und vom Untergang Sodoms (Gen. 18. 19). Es scheint uns, dass in dieser Erzahlung ein aegyptischer Mythus sieh wiederspiegelt, von dem bei Brugsch (S. 435 vgl. aucli S. 206 f.) und bei Wiedemann (S. 32 ft'.) die Rede ist '). Der Mythus, soweit er für unsere Frage in Betracht kommt, ist dieser. In der Urzeit, als der Himmel noch nicht über der Erde sich wölbte, und Götter und Menschen auf dieser noch gemeinschaftlich neben einander wohnten, batte Ra, der König über Götter und Menschen, seine Residenz in der aegyptischen Stadt Hununsu. Die Menschen führen Reden gegen den alternden König Ra und der Gott beschliesst ihren Untergang, doch nicht ohne vorher den Rat der Götterversammlung gehort zu haben. Auf den Aufruf Ras erscheinen die Götter und darunter aucli Nun in eigener Person, um als Aeltester gleichsam den Yorsitz in der Versammlung zu übernehmen. Die Gottheiten werfen sich vor dem Angesichte Ras zur Erde nieder, um ihm ihre Huldigung zu bezeigen, auf dass er sagen möchte seine Rede in Gegen wart des Vaters der Aeltesten, welcher die Menschen schuf, und der König war der denkenden Geister (Brugsch: und die reinen Seelen erzeugte). Da sprach Ra zum Nun, dem altesten Gotte, aus dem er entstauden war, und zu den uranf&nglichen Göttern: Wohlan! Die

1) Der Mythus ist auf der Hinterwand einer Seitenkammer im Grab Königs Seti I zu Biban-el-Moluk in Bild und Wort dargestellt (206).