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II. JAKOB UND SEINE FAMILIE.

1. JAKOB.

Die Geschichte Jakobs hangt nach der Erz&hlung der Genesis mit derjenigen Abrahams und lsaaks aufs engste zusammen. Sie ist die unmittelbare Fortsetzung davon. Denn Jakob ist neben Esau der Sohn von Isaak und Rebekka. Ob die Einreihung Jakobs in diesen Familienzusammenhang in der Stellung eines Sohnes von Isaak und Zwillingsbruders von Esau ursprünglich ist, erscheint uns allerdings recht zweifelhaft. Wenn wir lesen, dass Jakob als der jüngere Zwillingsbruder des Esau geboren sei, aber schon im Mutterleibe und bei der Geburt dem Esau den Vorrang streitig gemaeht habe, wenn wir ferner vernehmen, dass er den Bruder überlistet und ihm um ein Linsengericht das Erstgeburtsrecht abgekauft und darnach noch mit Hilfe der Mutter den Erstgeburtssegen von seinem Vater erschlichen habe, so ist in diesen Erzilhlungen die Tendenz mit Handen zu greifen. Und diese Tendenz lasst sich nicht verstehen, wenn man nicht annimmt, dass hier von israelitischer Seite reagirt wird gegen eine iiltere, anders lautende Darstellung, in welcher Esau als der erstgeborene oder gar einzige und dementsprechend auch gesegnete Sohn des Isaak vorgestellt war. Dann muss man aber auch weiter vermuten, dass Jakob ursprünglich nicht als Sohn von Isaak und Zwillingsbruder von Esau gedacht war.

Fassen wir die Erziihlungen vom Verhitltnis Jakobs zu Esau naher ins Auge! In den Versen Gen. 26, 34. 35; (27, •46); 28, 1—9 haben wir einen fortlaufenden Zusammenhang, eine aus P stammende Erzühlung, innerhalb welcher die

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