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III. Einiges über die Sprachlaute im allgemeinen.

A. Wesen uimI Eiitsteliuiig.

43. Ein Sprachlaut ist ein Schallerzeugnis des Sprachorgans, das vom Ohr als eine Einlieit empfunden wird.

44. Sprachlaute entstehen dadurch, dass der ausströmende Atem durch eine bestimmte Stellung dei; der Hemmung und Resonanzbildung dienenden ïeile des Sprachorgans geführt wird. Zur Bildung dieser Stellung mussen ein oder mehrere Teile des Sprachorgans aus ihrer R u h e 1 a g e heraustreten. Diese Bewegung heisst Artikulation.

Anm. Die vereinzelt vorkommende Lautbildung bei Einatmung lassen wir ausser Betracht.

45. In der Ruhelage (beim ruhigen Atmen> sind die Stimmbiinder weit geöfl'net; der Kehldeckel ist gehoben; das Gaumensegel hangt schlall' herab; die Zunge liegt flach und breit im Unterkiefer, sodass sie den Raum zwischen den unteren Ziihnen ganz ausfüllt; die Backenziihne berühren sich, die oberen Schneidezahne liegen vor den unteren, die Lippen sind leicht geschlossen. Das Atmen findet durch die Nase statt.

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