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B. Eiiiteiliuijr.

46. Die Sprachlaute kann man nach dem Verhalten der Stimmbander bei ihrer Bildung einteilen in Laute mit Stimme und Laute ohneStimme; stimmh a f t e und stimnnlose.

47. Wie überhaupt bei den Schallen, kann man auch bei den Sprachlauten Kliinge und Geriiusche unterscheiden. Vokale sind (gerauschlose) Kliinge. stimmlose Kon sonanten sind (klanglose) Geriiusche, stimmhafte Konsonanten sind gemischte Schalie.

48. Ein \ o k a 1 entsteht, indem der aus den Lungen kommende Luftstrom die Stimmbiinder in regel miissige Schwingungen von einer bestimmten Schnelligkeit versetzt; die Stimmbander bewegen sich dabei aufwarts und nach aussen und abwiirts und nach innen. Der so entstehende Ton, Stiinmton oder S t i m m e genannt, wird nun in der § 9 beschriebenen Weise in dem jetzt als Resonanzraum dienenden Ansatzrohr. dessen Form ja fïir jeden Vokal eine andre ist. modifiziert. Teiltöne des Stimmtons werden durch die gleichen Teiltöne des Eigentons des Ansatzrohres verstiirkt, diese sind z. B. bei 1 andre als bei o; und dadurch klingt uns ein I anders als ein o.

Man kann also sagen: Ein Vokal ist: im Ansatzrohr modifizierter Stiinmton. (s. aber 53.)

49. Selbstverstandlich ist weder bei ganz geöft'neter, noch bei völlig geschlossener Stimmritze Stimmbildung ïaöglich, weil die Stimmbander dann nicht von der ausströmenden Luft in Schwingungen versetzt werden können. (Vgl. Fig. 8).

50. Die Höhe des Stimmtons ist bei verschiedenen

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