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Das Buch Ester, nach der Septuaginta hergestellt

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dem Semitischen erklaren, wahrend in anderen Fallen eine solche Ableitung wahrscheinlich gemacht oder doch als möglicb enviesen werden kann. Ausgenommen sind nur die Namen der Haupttrager der Erzahlung: Artachsliasta, Ester und vielleicht auch Ilaman, welche von aussen aufgenommen sein mussen. Viele Namen sind durch Aenderung der in ihnen enthaltenen israel. Gottesnamen corrumpirt. Jedenfalls ist die Ableitung der Eigennamen der LXX aus dem Semitischen leichter als die der Eigennamen des H aus dem Persischen. Auch Beamtennamen und Appellativa linden sich in persischer Fassung in H, aber nicht in LXX. Dass die LXX statt der ursprünglich persischen Namen semitische gesetzt haben sollte, erscheint als ausgeschlossen, weil sich dafür kaum ein Grund aulïinden lassen dürfte; wohl aber ist es denkbar, dass der hebraische Romanschreiber (oder Interpolator, wie man nach Joseph. annehmen kann) bei eigener Unkenntniss des Persischen auch Persern semitische Namen beilegte, wie denn auch mehrere Eigennamen von Nicht-Arabern im Koran echt arabisch sind (cAziz = Potifar, Chidr = Elias, Idris = Henoch,ShoGeib = Jetro, Salih, der Profet unter den Temüdaeern). Auch in der Bilkis-Geschichte von Taclabi haben Beamte der Bilkis koreischitische Namen.

Es ist ferner wohl denkbar, dass man spater, als das Buch immer mehr als Geschichte genommen und zur Synagogenfeier verwendet wurde, das Bedürfniss fühlte, demselben möglichst treues persisches Colorit zu verleihen und darum viele persische Wörter zum Theil in corrumpirter Form nach Hörensagen einsetzte. Wie das Verhaltniss der persischen Wörter in H zu den entsprechenden in der LXX aber auch zu erklaren