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ungefahr dreimal so viel Kolibakterien wuchsen als in einer neutralen Lösung, bestand kein gleiches Verhaltnis bezüglich der gebildeten Spaltungsprodukte. Belonowski raeint, dass neben chemischen auch biologische Ursachen vorhanden sein müssen, denen zufolge die Bakterien, trotz ihres quantitativen Uebergewichts, weniger fahig sind, die besprochenen Spaltungsprodukte zu produzieren.

Meines Erachtens ist dieses Urteil auch auf die K&sefabrikation anwendbar.

Zum Entstehen von abnormaler Kasereifung können also nicht nur Abweichungen in der Zusammensetzung der Milch auf bakteriologischem-, sondern auch auf physikalischem- und chemischem-, .ja selbst auf biochemischem Gebiet, mitwirken.

Dr. Ed. Freudenreich sagt in seinem Werk über die „Bakteriologie in der Milchwirt.sehaft" .... „es bleibt überhaupt in dieser Beziehung noch ein weites Feld den künftigen Forschungen offen

Auch, und besonders auf Tierürzte, welche hauptsachlich die Kinderpraxis ausüben, hat diese Beinerkung Bezug.

Kommen doch in der Praxis Falie vor, dass Blahung weder in Fehlern in der Bereitungsweise, noch im gebrauchten Wasser oder in Infektion der Gefasse, noch im Lab ihren Ursprung findet.

Die Untersuchung von ± 1800 Milchproben, alle aus Stallen stammend, wo meistens schlechter Kase gemacht wurde, hat mich gelehrt, dass (grobe Unreinlichkeit beim Melken ausgeschlossen) der Einfluss von Stallinfektion der normalen Milch auf die Kfl»obcrcituiig überschatzt wird und dass verhaltftismassig haufig die Schuld in pathologischen Zustanden

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