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iinlividuell verschieden. Die ersten Strahlen reagieren bisweilen anders als die letzten.

a. Mit Lackmuspapier: Normale Milch reagiert amphoter; Biestmilch, Milch von altmelken Kühen und von Rindern mit heftiger Mastitis reagieren alkalisch. Geringe Abweichungen werden nicht entdeckt; die grössere oder geringere Einpfindsamkeit von blauem oder rotem Lackmuspapier hat viel Einfluss.

b. Mit einer alkoholischen 1% Alizarinlösung: 15 cM-1 Milch mit 6 — 10 Tropfen dieser Lösung geschüttelt., gibt bei normaler Milch eine hübsche rosa Farbe; ein rahmfarbiger oder violetter Tint weist auf saure oder alkalische Reaktion. Genau schien mir diese Probe von Dr. Eugling jedoch lange nicht.

4. Dhn Itciirtcilcii iIi'k Siiiiri'KnulcN:

Der Einfluss von Krankheiten des Viehes auf' den Sauregrad der Milch ist so verschieden, dass dieser keineswegs als Kriterium gebraucht werden kann. Düggeli fand auch 1), dass der Sauregrad kein Kennzeichen fïïr die verschiedenen Typen der Garprobe gibt. Kolostrum hat einen hohen Sauregrad; ebenso die Milch von Kühen arn Ende der Laktationsperiode. In der Regel nimmt bei Mastitis die Aziditat ab. Ueberdies ist bereits bei normaler Milch der Sauregrad sehr wechselnd, namlichö —10 Soxleth-Henkel.

Auf Kasefabriken wird haufig die sogenannte Alkoliolprobc angewandt. Wenn man Milch in einem Reagenzröhrchen eben mit Alkohol von 68 %

1) Zentralblatt für Bakteriologie II. Bd. 18 11)07 Seite 43'.i.

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