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haben viel dazu beigetragen. In dem bereits genannten Werk findet man die Litteraturübersicht bis 1906; diejenige, welche nach dieser Zeit erschienen ist, in den Sammelreferaten von Dr. R. W. Raud nitz, Heft 10 urid 11.

Obschon Koning zum Aufspüren pathologische!Milch in Mischmilch verschiedener Kühe sowohl die Reduktase- 1), als auch die Diastase- 2) und die Katalasereaktion 3) benutzt, habe ich geglaubt, dass lür meinen Zweck die Bestimmung des Katalasegehalts genügen müsse. W&hrend es für den Chemiker eine grosse Schwierigkeit sein raag, für die Untersuchung von Milch, Proben aus allen Zitzen absonderlich zuethalten, ist dies für den in der Praxis stehenden Tierarzt nicht der Fall. Koning sagt richtig, dass in Mischmilch sonst eine sehr niedrige und eine hohe Katalaseziffer zusammen wieder eine normale Durchschnittszahl liefern können. Nimmt man Milch aus allen vier Zitzen getrennt, dann fallt diese Schwierigkeit fort; überdies kennt der Tierarzt schon im Voraus den Ursprung der zu untersuchenden Probe. Er weiss z.B. ob die Kuh, welche die zu analysierende Milch gibt, noch in der Biestperiode sich befindet, ob sie brünstig ist, ob gerade Futterwechsel stattgefunden hat etc.; mit anderen Worten, der Tierarzt hat besser als irgendeine andere Person die Gelegenheit, verschiedene Dinge, welche im Kausal-Verband mit einem abnormal erhfthten Katalasegehalt stehen können, na her zu beurteilen. Er kann die Milch untersuchen beinah unmittelbar nachdem sie das Euter der Kuh verlassen hat. Muss diese Untersuchung in Einrichtungen oder durch Personen

1) Pharmaceutisch Weekblad 1905 8.590 u. loc. cit. Seite 32.

2) „ „ 190.") „ 573 „ „ „ „ 24. *) » „ 1905 „ 764 „ „ „ „ 41.

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