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Der Tabak

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Zukunft uns zeigen, dass die Arbeit des Herrn Dr. v. Bijlert mit seinen interessanten Untersuchungen der Bodenarten von Deli, wo das Colloïdal-Silicat und der Colloïdal-Silicat-Humat-Complex eine so grosse Rolle spielt, auch für unsere Kultur von Wichtigkeit ist.

Morphologie und Biologie der Tabaksbakterien.

Fig. 8.

Die Hauptrolle bei der Gahrung unseres Tabaks spielen der Bacillus Tabaci I

und der Diplococcus Tabaci. In ihrer Form und Lebensweise ist, wie hierunten beschrieben wird, ein sehr grosser Unterschied.

Der Bacillus Tabaci Hollandicus I ist ein Stabchen von wechselnder Grosse, je nach der Beschaffenheit des Mediums, in oder auf welchem er sich entwickelt. Eine 24 Stunden alte Agarkultur zeigt bei einer Temperatur von 37° C. Stabchen von 5 — 7 Mikron Lange und 1 — 3 Mikron Dicke. (Fig. 8).

Eine 24 Stunden alte Agarkultur, welche bei 24° C. gestanden hat, zeigt Stabchen von 6 — 8 Mikron Lange und von 1 — 1.2 Mikron Dicke.

Der Bacillus Tabaci I wachst auf der schwach alkalischen Gelatine sehr eigentümlich und ausserordentlich schön in der Farbe, Entwicklung und Form.

Erstens entstehen an der Oberflache kleine graue Pünktchen, die vom Rande ab schon früh einen wellenartigen Lauf zeigen. Besonders am Rande wird die Kolonie zierlich gewellt und sie bekommt bei auffallendem Lichte eine graublaue, bei durchfallenden Lichte eine schone himmelblaue, eisartige oder eine blassblaue Farbe. (Fig. 9). Bald treten vom Rande ein oder mehr Faden aus, welche gleichfalls

wellenartig über die Gelatine verlaufen. Von einigen Punkten aus lauft ein Faden ganz isoliert weiter, an andern Stellen geschieht das Auswachsen von der Mutterkolonie

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Fig. 9.