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peinliche Erinnerung an Attalos' vorübergehende Emiedrigung wachgerufen. Wahrend dieser Zeit aber waren die Worte ara Platz als ein Zeichen der Anhanglichkeit des Dichters an den damals so hart bedrangten Fürsten von Pergamon.

Das Ergebnis der Priifung der litterarischen Nachrichten über das Leben des Nikander lasst sich dahin zusammenfassen, dass sie mit einander nicht übereinstimmen und wir mit ihrer Hülfe allein die Frage nach Nikanders Alter, auch wenn wir sie noch so sorgfaltig gegen einander abwagen, nicht endgültig zu entscheiden vermogen. Wir wenden uns jetzt zu der delphischen Inschrift, die zuerst Licht in diese Finsternis gebracht hat.

B. C. H. 1882, S. 217 f.; S. G. D. I. II, 2653:

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Nachdem der erste Herausgeber dieser wichtigen Urkunde sie noch nach Nikander datiert hatte, den er, wie man damals allgemein tat, in das Ilte Jahrhundert setzte, erkannte zuerst Pomtow l), dass die Fünfzahl der eponymen Buleuten sie unbedingt in das Illte jahrhundert weise, und zwar glaubte er damals sie dem letzten Drittel dieses Jahrhunderts zuteilen zu müssen. Er hob auch hervor, dass damit die alte Frage nach dem Alter des Dichters nunmehr entschieden sei. Die Datierung der Inschrift hat dann spater noch insofern eine Berichtigung erfahren, als es sich herausstellte, dass sie etwas zu niedrig gegriffen war. Anstatt des letzten Drittels kommt vielmehr das zweite Drittel oder die Mitte des IIIten Jahrhunderts in Betracht. Für eine frühere Datierung der Gruppe delphischer Inschriften, zu der auch das Proxeniedekret für Nikander gehort, ist Beloch

') Rhein. Mus. 1894, S. 582; Jahrbb. f. klass. Phil. 1896, S. 630.

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