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Ces considérations amenèrcnt Mr. Ie Dr. Hartwig k s'adresser au congrès des bibliothécaires de Chicago (1893) avec un mémoire (publié dans le Centralblatt für Bibliothekswesen X 415 svv.1) dans lequel il écrit entre autres:

„In unseren Tagen haben die vervielfaltigenden Künste solche Fortschritte gemacht, dass Nachbildungen jeder Handschrift möglich sind, welche das Original im Verlustfalie ersetzen können, so weit es für wissenschaftliche Zwecke nöthig ist. Erleben wir es nicht sogar haufig, dass der photographische Apparat Dinge auf Handschriften sieht und wiedergiebt, welche wir mit unseren natürlichen Augen noch nicht gesehen hatten? Bisher ist aber von der photographischen Vervielfaltigung der werthvollsten Handschriften verhaltnissmassiij noch wenig Gebrauch gemacht worden. Ich habe wenigstens bisher mehr von beabsichtigten photographischen Nachbildungen dieser Handschriften reden hören als sie ausgeführt gesehen. Es hat ja unzweifelhaft in den letzten Jahren ein Fortschritt auch hierin stattgefunden, und es sind zahlreiche photographische Aufnahmen von Handschriften gemacht worden. Aber auch von den wichtigsten Handschriften? Es soll nicht in Abrede gestellt werden, dass auch dieses in einzelnen Fallen geschehen ist. Die meisten der neuerdings photographisch vervielfaltigten Handschriften gehören aber der Zahl der neu aufgefundenen, mehr oder weniger grossen Fragmente classischer und altchristlicher Schriften an. Die schon langst bekannten grossen, vor allen wichtigen Handschriften befinden sich nur sparlich darunter. Die Griinde dieser Erscheinung liegen nahe genug. Die photographischen Nachbildungen waren bisher noch zu theuer und der Absatz desshalb gering. Das kann aber anders werden, sobald diese für die Erhaltung der wichtigsten Documente der Culturgeschichte wichtige Angelegenheit in systematischer

1) Traduit en anglais et publié dans The Library Journal XVIII (1893) p. 503 e. v.

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