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zwischen den Stamm und der umgebildeten Seitenastanlage (das Knöllchen) eingeschoben wird. Auch an den Rhizoiden treten dieselben Organe auf und zwar an den dem Lichte ausgesetzten. Dieses sei bemerkt im Gegensatz zu Sachs' Angabe. Dieser Forscher fasst die Gebilde auf als umgebildete Knospen, die an unterirdischen Protonemaaste entstehen und sich erst am Licht wieder weiter entwickeln.

Es gelang mir nicht die Bedingungen herauszufinden, die die Knöllchenbildung veranlassen. Die Culturen, in denen sie auftrat, waren einige Zeit ausgetrocknet gewesen, doch es gelang mir nicht durch absichtlich veranlasste Trockenheit wieder Knöllchen hervorzurufen. Es scheint überhaupt sehr fraglich, ob man sie wirklich als Brutorgane auffassen darf. Correns betrachtet sie als ReservestofFbehaiter. Auch die Bulbillen in meinen Culturen konnte ich nicht zur Keimung bringen.

Besonders reichlich ist auch die Protonemabildung der entblatterten Stam me oder Stammstücke, doch ist hier die Production um die Anlagen der Seitenknospen herum nicht (wie bei Ilookeria) lokalisiert. Die Biatterregeneration ergibt nurProtonema, besonders reichlich aus dem basalen Teil.

Das Regenerationsprotonema zeigt gewöhnlich einen Zerfall. Es bilden sich dann intercalar Trennungszellen, die manchmal den ganzen Faden in einzelne Zeilen oder in perlschnur-artige 3. oder 4. zellige Bruchstücke auflösen. (Fig. 8).

Einige Male traten Knospen auf, die sich zu jungen Pflanzen entwickelten. Es scheint fiir Tortula, sowie für Hookeria das Filtrierpapier kein günstiger Nahrboden zu sein.

Culturen verdunkelt.

Ganze Stammstücke fahren fort am unteren Pol normal Rhizoiden zu bilden. Wenn bei Vegetationspunktsentfer-

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