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zugehen, wenn man sie auf Filtrierpapier legt. Auch neue Rhizoiden entwiekeln sich nicht. Ebenso verhalt sich:

CATHAR1XEA UNDULATA.

Dieses Moos zeigt nur eine sehr deutliche Ergrünung der Rhizoiden. (fig. 14). Auch:

DICRAXUM SCOPARIUM

verhalt sich wie beide letztern. Stammeszerstücklung hat keine Protonemabildung zurFolge; neue Rhizoiden werden nicht erzeugt und die Blattregeneration ist eine sehr sparliche: am Licht entsteht hellgrünes Protonema, im Dunkeln blassgrünes, doch immer mit geraden, farblosen Scheidewanden. Als letztes in der Versuchsreihe will ich erwahnen:

MNIUM UNDULATUM und ROSTRATUM,

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(Culturen beleuchtet.)

weil diese Moose die Eigentümlichkeit zeigen, dass ihr Protonema und ihre Rhizoiden identisch ausgebildet sind.

Legt man unverletzte erwachsene Pflanzen auf Filtrierpapier, so treiben dieselben am basalen Pol einzelne neue Rhizoiden.

Entfernt man den Vegetationspunkt, so unterbleibt die Protonemabildung; wohl treiben Seitenknospen aus, doch wenn die Blatter entfernt sind, tritt kein Piotonema hervor. Es tragte sich nun, ob nicht der allerobeiste Stammesteil noch fahig sei Neubildungen zu erzeugen. Es scheint wirklich noch eine embryonale Gewebezone da zu sein; denn wenn man die allerausserste Spitze abschneidet, so wachsen Faden aus dem Stamme heiaus, die man aut den ersten Bliek für Rhizoiden halten

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