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des gekrümmten Stammes. War die Mitte des Stammes eingesteckt, so produzieren die mittleren Blattachseln Rhizoiden, die beiden aufwarts gekehrten Pole Protonema.

MNIUM UXDULATUM.

1. Unverletzte Pflanzen.

Die beiden Pole junger Sprossen entvvickeln, wenn eingesteckt, „Protonema". Wenn erwachsene Pflanzen gebraucht wurden, so konnte man die Spitzen nur dazu bringen, indein man die Blatter entfernte, also Wundflachen crzeugte.

War die Mitte des Stammes eingesteckt, so entstehen an dieser Stelle Protonemafaden, aber vvenig zahlreich. Einmal nur beobachtete ich ein Blatt, das auch austrieb.

2. Auf beiden Seiten geschnittene Pflanzen. Es reagieren nicht nur die Stammesschnittflachen, sondern auch alle eingesteckten Blatter rnit „Protonema"-Produktion in besonders üppiger Weise. Es treiben nur die jungen Teile der Blatter, welche mit dem Sand in Berührung sind, aus.')

Auch die Mitte des Stammes, wenn eingesteckt, erzeugt „Protonema". Mnium eignet sich der Grösse seiner Blatter halber vorzüglich zu Kontaktversuchen mit Blattern. *)

3. Blatter.

Steekt man Blatter entweder mit der Basis oder mit der Spitze in den Sand hinein, so produzieren sie zuerst auf der ganzen Oberflache „Protonema", nach drei Wochen Cultur bemerkt man aber, dass aus dem eingesteckten Teil eine den übrigen Teil bedeutend überwiegende Menge von Protonema entsteht. Es bildet sich da ein ganzer Knauel von Faden. Setzt man nachher die Cultur unter Wasser, so wachsen die Faden des oberen Teiles wohl

1) Die Versuehe ergaben die gleichen Resultate, ob unter oder ohne Wasser cultiviert.

2) Mit Hookeria ist solches unmöglich : die Bliitter sind zu klein.

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