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Form von Mnium auch diese Eigenschaft Obemom men hat!

Auch die schon von Paul ') und vorher von Me ij en und nachher von mir gemachten Versuche mit FunariaSporen, bei denen in Wasser die Ausbildung von Rhizoiden am Protonema unterblieb, auf Sand dagegen deutlich zu Tage trat, weist auf den unentbehrlichen Einfluss des Kontaktes auf die Ansbildung der Rhizoiden hin. Ausserdem sprechen meine auf Agar-Agar gemachten Versuche dafür.

Wir haben gesagt, dass der Kontakt ein solcher mit festen Teilchen sein soll. Sand und der eine gleiche Struktur zeigende Granit erwiesen sich am vorteilhaftesten. Feingeriebenes Filtrierpapier zeigte sich schon als weniger geeignet, vielleicht wei] die Teilchen weicher sind. Für den mittleren Teil des Stammes scheint der Kontakt bei Hookeria ungenügend zu sein. Sehr fein geriebener Ziegelstein, sowie sehr fein zerriebenes Glas, welche beide mit Wasser einen dichten, undurchdringlichen Brei liefern, scheinen der Rhizoidenentwicklung entgegen zu wirken' sowie es auch für Ton angegeben wird. *) In diesem Substrat bleiben die Rhizoiden am kürzesten.

Bei diesen Nahrsubstraten kam nur das mechanische Moment in Betracht. Durch seine chemische Natur scheint bloss Kalkstein hemmend auf die RhizoidenAusbildung von Hookeria zu wirken, weil die Pflanzen absterben. Fissidens dagegen vertriigt es gut.

Chemisch fördernd auf die Ausbildung von Protonema wirken die organischen Substanzen. (Glycose und Glycerin) Die Tatsache der Stïtrkeanhaufung bei' Hookeria und das Unterbleiben der Protonema-Auswachsung ist mir ganz unerklarlich.

Bei Mnium ist eigentümlich, dass die Regenerationsf&den hier wieder deutlich Protonemanatur zeigen.

1) Paul. 1. c. 262.

2) Pan 1. 1. c. 240.

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