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in Paris unter den Manuskripten der Nationalbibliothek befindet.

In diesem Werke, das Calloet nummehr nennt: »Moyen pour augmenter les revenus du Royaume de plusieurs Millions«, und in dem er an Colbert schreibt, dasz der Kardinal Herzog Mazarin schon von seiner Person Herrn Colbert Mitteilung gemachthabe und von seinen Projekten für die Verbesserung der königlichen Finanzen, sehen wir, dasz es nicht die Verbesserung der französischen Viehzucht durch Hollandervieh war, die die Regierung im Auge hatte, sondern dasz es nur die Aussicht war, etliche Millionen mehr Steuern und Abgaben erheben zu können, die die aamalige Regierung dazu veranlassen konnte etwas für die Viehzucht ihres Landes zu tun.

Interessant ist es zugleich zu vernehmen was Calloet hier wieder über die Herkunft des Hollander Rindes behauptet. Pag. 2 Calloet (iibersetzt ins Deutsche):

»Diese Schaf- und Rinderrasse ist aus Indien nach Holland »gelangt und von hier nach Frankreich, wo sie schon lange »vorkommt und ausgezeichnet gedeiht. Die ersten kamen in die »Sümpfe der Charente und dann in jene von d'Aulnix und Poitou »(mit den Hollandern, welc'ne damals mit der Austrocknung «dieser Siimpfe betraut wurden).

»Seit Monseigneur Colbert mir befohlen haben dieses Memo»rium zu schreiben und noch von diesen Rindern vorkommen, »habe ich mit Rücksicht auf eine genaue Untersuchung, abgese»hen davon, dasz ich mich ein wenig auf Viehhaltung verstehe, »stets 30—40 Stück davon gehalten« (pag. 31).

HOLLAND.

Artikel 1.

»Die ganze Welt weisz, dasz Holland nur einen Teil der zum »Lebensunterhalt seiner Bewohner nötigen Lebensmittel zu pro«duzieren vermag und doch geht alles Volk der Erde nach Hol-

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