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den Jaliren 1862, '63 und '64 wurden nach Preuszen ausgeführt je 25.305, 24.896 und 23000 Rinder, nach Belgien 57.357, 47.265 und 47.000 Rinder und nach England 47.428, 96.389 und 159.000 Rinder.

Unter diesen Zahlen sind mit eingerechnet Stiere, Ochsen, Kühe und Kalber. Eine so algemeine, grosze Ausfuhr war nur dadurch möglich, dasz der Viehstand vermehrt war von 1801 bis 1863 von 902.526 Stück auf 1.380.579 Stück Rindvieh, und im Jahre 1869 stieg bis 1.409.480 Stück.

Durch das Auftreten der Rinderpest in den Jahren 1865—67 trat wieder ein Stilstand ein in den Vortgang der Viehhaltung. Von Schiedam in Zuid-Holland verbreitete sich die Krankheit fast über die sammtliche Niederlande, weil man anfangs der Krankheit nicht steuerte und spater bei der Bekampfung auf heftigen Widerstand bei den Besitzern der kranken Tiere stiesz.

Vom 7 Juli 1865 bis 28 December 1867 starben in den Niederlanden 78.138 und wurden getötet 37,221, was einen Totalverlust giebt von 115.359 Stück, wahrend von den angegriffenen Tieren 51.565 genasen. Nach dem Jahre 1870 brach wieder eine günstigere Zeit für die niedevlandische Viehzucht an. Die Ausfuhr des Zuchtviehs nach dem Auslande nahm fortwahrend zu und erreichte nach dem Jahre 1880 ihren Höhepunkt.

1884 versand unter andern ein Exporteur 800 Stück friesisches Zuchtvieh nach Amerika. Weiter wurde viel Zuchtvieh gesandt nach Deutschland, Östreich-Ungarn, Belgien, Frankreich, Ruszland, Spanien, Italien, Schweden, Süd-Afrika, Australien und Argentinien, zu denen in den letzten Jahren auch noch Japan gekommen ist.

Nach den achtziger Jahren nahm die Ausfuhr stark ab, namentlich durch das Ausbrechen der Maul- und Klauenseuche und blieb fast allein die Ausfuhr nach Belgien übrig. Seit dem Anfang des 20ten Jahrhunderts ist die Ausfuhr des Zuchtviehs wieder ge-

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