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diese Rasse charakteristische, quadratische, gewölbte Stirn, die Vertiefung zwischen den Augenhöhlen, die verhaltnismassig grosze Breite zwischen den Schlafengruben, die ziemlich breite, an beiden Seiten vom Hornansatz etwas abfallende Zwischenhornlinie und die vollkommen stiellosen Hörner, ziehen in erster Stelle unsere Aufmerksamkeit auf sich. Von zwei Schadeln sind die oberen Backzahne noch anwesend und quadratisch. Neben diesen Schadeln werden in den Terpen auch noch Akeratosschade! gefunden.

In »Cultura< giebt L. Broekema(') eine Beschreibung von zwei dieser in Terpen gefundenen Schadel und kommt zu den Schlusz, dasz diese Schadel wahrscheinlich von nordischer Herkunft sein müssen. Der Umstand, dasz im Fusz des Terpes in Witmarsum ein Menschenschadel von rein nordischem Typus gefunden wurde und dasz in den Terpen bisweilen nordische Schmucksachen vorkommen, bestarkt ihn in dieser Meinung.

Es möchte im Vergleich dazu noch erwahnenswert sein, dasz Duerst schon früher Schadel hornloser Rinder, sowohl aus den schweizerischen Pfahlbauten des Bielersees (2), wie aus den neolithischen Kulturschichten Nord-Deutschlands von Klein-Wanzleben(3), publizirt hat.

Es könnte uns dies zu dem Gedanken führen, dasz vielleicht die nordische Völkerziige doch weniger maszgebend gewesen seien für die Bildung des hornlosen Rindes. als die Neigung, die die kurzhörnige Rassen überhaupt für die Hornlosigkeit besitzen. Man kann hier nur an die englische Polled-Galloway Rasse erinneren, von der Prof. David Low (1845), Folgendes bemerkt:

>Man sagt, das die altere Galloway-Rasse, wie sie in der Mitte

1) L. Broekema. Een kleine bijdrage tot de kennis van de fauna onzer terpen.

2) L'Anthropologie, T II 1900, pag. 676.

3) Archiv für Anthropologie, N. F. Bd. II 1904, pag. 254, Tafel XVIII fig. 2.

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