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Neben der schwarzen Farbe sehen wir auch noch die rote. Man spricht dann von »Rotweiszköpfen« und »Roodb1aarden«. Obgleich stark in der Minderzahl sieht man sie doch noch wohl einmal. Sehr beliebt ist eine dunkle, kastanienrote Farbe. Hierbei tritt die eigentümliche Erscheinung auf, dasz diese Farbe eine Neigung hat zu der hellroten Farbe zurückzugehen, und man die dunkle Farbe nur behalten kann, wenn man ein einziges Mal schwarzes Blut hineinmischt. Die dunkelrote Farbe stellt sich dan wieder her. Bekanntiich hat man im 19ten Jahrhundert mit dem Shorthornblut gekreuzt und obgleich diese Kreuzung schon seit langer Zeit zur Vergangenheit gehort, sehen wir doch noch Überbleibsel davon im Auftreten von schwarzen Flecken im Weisz am Kopfe (die sogenannten »Grimkoppen«) indem auch ein einziges Mal Blauschimmel auftreten, wovon ich einen schonen Typus gefunden habe. Auffallend ist das oft gleichzeitige Vorkommen von gefleckten Beinen, was auch bei den Blauschimmeln zu sehen ist. Auf der Abbildung dieses Tieres kann man auch deutlich die sehr breiten, ziemlich stark gewölbten Lenden sehen. Weisze Flecken auf Widerrist, Kreuz und Halz werden nicht gerne gesehen, dennoch gelten sie nicht als Zeichen der Kreuzung.

Neben den hier beschriebenen groninger Rind kommt in dieser Provinz noch ein schwarzbuntes Rind vor, welches als zum friesisch-hollandischen Viehschlag gehorend zu betrachten ist. Was Bau und Eigenschaften betrifft, steht es zwischen beiden Schlagen. Es unterscheidet sich vom groninger Rind, erstens durch die Farbe, welche schwarzbunt ist, weiter durch einen Iangeren, schmaleren Kopf, ein schwereres mehr nach oben vorstehendes Kreuzbein, ein besser gebildeten Euter, eine felnere Haut und eine weniger fleischige Flinterpartie. Es ist auch milchreicher, hat feinere Haare und zeigt im groszen und ganzen mehr den Milchtypus. Im Nordosten der Provinz sieht man

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