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Brus< — Tief und breit.

Widderrist — Nicht breit, nicht schrtial.

Schultern — Out geschlossen und nicht zu schwer.

Rippen — Lang und ein wenig gerundet.

Rücken — Grade; man musz die Wirbel deutlich fühlen können.

Lenden — Ziemlich breit.

Kreuz — Flach, wo möglich viereckig.

Becken — Breit.

Gliedmaszen — Oberschenkel bis an die Achillussehne grade durchlaufend, Gelenke kraftig, biegsam.

Schwanz — Lang und fein; fein behaart.

Euter — Fein, weich, mit schwacher Wölbung an den Körper schlieszend.

Zitzen — Stark entwickelt, nicht zu lang, gleich weit von einander entfernt; eine blaue Farbe verdient den Vorzug.

Milchadern — Stark geschwellte.

Neben den schwarzbunten Farben kommen auch andre Farben vor, hauptsachlich die rotbunten. Diese werden auch in das friesische Rindviehstammbuch eingeschrieben, wahrend man früher auch fahle Rinder aufnahm. Die rotbunte Kuh kommt aber in immer geringerer Anzahl mehr vor und man trifft sie hauptsachlich noch auf dem Marschboden an. Von dem schwarzbunten Rind unterschieden sie sicli nur in der Farbe. In früheren z.eiten kamen die rotbunten Rinder in Friesland in viel gröszerer Anzahl vor und vor der Einfuhr der schwarzbunten Farbe traf man sie an neben den fahlen und andren Farben und sie sind denn auch als die Nachkömmlinge des friesischen Viehs in früheren Jahrhunderten zu betrachten, wofür auch die grosze Bestiindigkeit der roten Farbe spricht.

DRENTE.

In dieser Provinz trat man von alters her das echte Sand- oder Heidevieh an. In den letzten Jahren hat man aber in Verbindung

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