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mit der besseren Kultur des Bodens ernstliche Versuche zur Verbesserung des Viehs angewandt. In der Umgegend von Meppel und Koevorden, doch besonders in der ersteren trifft man heute vortreffliches Vieh an, welches zu dem friesisch-hollandischen Viehschlag gehort. Obgleich man im Norden der Provinz ziemlich viel Groninger Vieh eingeführt hat, züchtet man doch in den letzten Jahren, wie wir im folgenden Kapitel naher sehen werden, hauptsachlich im schwarzbunten friesischhollandischen Viehschlag und hierbei steht die Gemeinde »De \Vijk« in der Nahe von Meppel, an der Spitze.

Auf dem schlechtesten Heide- und Sandboden trifft man noch das alte, kleine Heidevieh an. Dieses Vieh ist mager, hat grosze Augen, spitze, aufwarts gebogene Hörner, einen hageren Hals, scharfen Widerrist, schwachen Rücken und schwache Lenden, ein schmales Kreuz und eine untiefe Brust. Die Stellung ist kuhhassig, sabelbeinig und das Tier zeigt oft hohle Kniee. Die Farbe ist weiszbunt (viel weisz und wenig schwarz) wahrend auch rotbunt, fahlbunt und blaubunt angetroffen wird. Zum Glück findet man dieses Vieh in immer geringer Anzahl.

OVERIJSSEL.

Ein Teil dieser Provinz, namlich der Landstrich zu beiden Seiten der IJssel gehort zu dem Zuchtgebiet des rotbunten »MaasRhein-IJssel« Viehschlags, welches Zuchtgebiet sich erstreckt entlang den Flüssen IJssel, Rhein und Maas, bis an den südlichsten Teil der Provinz Limburg, obgleich die Gegenden entlang der IJssel als Hauptzuchtgebiet zu betrachten sind. Dieser Viehschlag ist nahe verwandt mit dem rotbunten Vieh von West-Deutschland. In früheren Jahren war die grosze Gefahr vorhanden, dasz dieser Viehschlag ganz verloren gehen würde, weil man ihn damals durch die Einfuhr von Stieren aus Friesland, Groningen und Holland zu »verbessern« suchte. Glücklicher Weise hat man in

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