Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Unterstützung in entscheidender Weise beseitigt. Auszerdem wird, wie wir im folgenden Kapitel sehen werden, seitens der Regierung in den letzten Jahren finanzielle Hiilfe gegeben für Zucht, Kontrollvereine und Stierhaltungsgenossenschaften und heute gehort das Bewilligen dieser Subvention neben dem Abhalten von Stierschauen zu den Hauptmaszregeln, welche von der Regierung getroffen werden zur Verbesserung des niederlandischen Rindviehs. Bevor ich nun eine Übersicht dieser Vereine in den verschiedenen Provinzen gebe, wobei ich ani Schlusz einen Platz einraumen will für das friesische Rindviehstanimbuch, musz ich noch auf einen Punkt hinweisen.

Wie wir im vorigen Kapitel gesehen haben, kommen auszer den eigentlichen Zuchtgebieten der drei niederlandischen Viehschlage ausgedehnte Gegenden vor, wo der Viehstand aus rassenlosen Tieren besteht. Zwar sind dies meistens gute Gebrauchstiere, doch einen bestimmten Typus haben sie nicht. In solchen Gegenden ist das Errichten von Zuchtvereinen natürlich eine grosze Schwierigkeit, weil hinreichende Zuchttiere von einem bestimmten Typus fehlen. Kann man das Bedürfnis an mannlicnen Zuchttieren nun noch befriedigen, weil die Anzahl Zuchtstiere nicht grosz zu sein braucht (obgleich es in der letzten Zeit sehr schwer geworden ist gute Stiere anzukaufen, wegen der hohen Preise, welche für derartige Tiere gefordert werden) so ist es fest unmöglich sich genug weibliche Zuchttiere zu verschaffen. Die einzige Methode, welche nicht allzu kostbar ist, ist das kaufen von jungen Kuhkalbern, doch dies giebt oft Anlasz zu so groszen Enttauschungen (durch das mangelhafte Aufwachsen der jungen Tiere), so dasz auch dieses nicht zu empfehlen ist. Deshalb ist man in diesen Gegenden nach meiner Ansicht, auf folgende Arbeitsweise angewiesen, die auch von der «Fokvereeniging Lonneker—Enschede* (Zuchtverein Lonneker—Enschede) angewandt wird und wobei man, sei es denn auch etwas langsamer,

Sluiten