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bestimmten Typus wirken und bald einen schwarzbunten F. H.Stier, bald wieder einen rotbunten M. R. Y.-Stier haben. Diese Vereine kommen also gar nicht in Betracht.

Die vier genannten Zuchtvereine züchten alle im schwarzbunten, friesisch-hollandischen Viehschlag, und die Kontrolle auf die Geburt der Kalber findet nach der vom niederlandischen RindViehstammbuch angegebenen Weise statt (sielie Kapitel V).

LIMBURG.

Wiewohl man in dieser Provinz alle mögliche Versuche ins Werk setzt um die Rindviehzucht zu fördern, bestehen doch tatsachlich nur Stierhaltungsgenossenschaften. lm Jahre 1900 ernannte die «Provinciale Veeverbeteringscommissie« (Provinzialviehverbesserungskommission) schon eine «Centrale Commissie ter bevordering van de oprichting van Stierenhouderijen en Fokvereenigingen» (Zentralkommission zur Förderung der Errichtung von Stierhaltungsgenossenschaften und Zuchtvereinen) welcher Kommission jahrlich f 1000.— aus der Staatskasse zur Verfügung gestellt werden. Dieser Beitrag stieg im Jahre 1907 bis f1500.—. Dessen ungeachtet ist das Resultat noch ein trauriges, denn heute besteht in Limburg in der Tat nur ein Zuchtverein in Noorbeek und die Tatigkeit dieses Vereins laszt, dem Bericht des Molkereikonsulenten über das Jahr 1907 nach, ziemlich viel zu wünschen übrig. Weiter besteht ein Kontrollverein in Roermond, der 1906 errichtet wurde; überwelchen Verein aber keinen naheren Angabe zu bekommen ist, weil er noch nicht tatig war. Die anderen Vereine, 21 an der Zahl, sind alle Stierhaltungsgenossenschaften, wovon die alteste 1897 (in Baexum) und die jüngste 1907 (in Weert) errichtet wurde. Von die.'en Genossenschaften wirken 16 mit Stieren vom M. R. Y.-Viehschlag, 1 mit Stieren vom M. R. Y.-Schlag und vom F. H.-Schlag, wahrend von 4 Vereinen nicht bekannt ist, in welchen Typus sie züchten.

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