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In Overijssel erhielten die 1-jahrigen Pramien von f 50.—, f 30.— und f 20.— und die alteren Stiere f 80.—, f 30.— und f 20.—. Von diesen Pramien konnten die im Betrage von f 50.— und f 80.— um 50 °/o erhöht werden, wenn die Abstammung der Stiere und zugleich der Durchschnittsfetrgehalt der Milch der Mutter bekannt war. Hielt man die pramiierten Stiere ein ganzes Jahr (zu einem halben Jahre war man verpflichtet), so konnte die Pramie ebenfalls um 50% erhöht werden.

In Groningen waren die Pramien für 1-jahrige f 70.— und f 60.— und für 2- und mehrjarige f 100.— und f 50.—.

In Drente erhielten die 1-jahrigen Stiere Pramien von f 60.— bis f 10.— und die alteren Stiere von f 40.— bis f 15.—. Falls die pramiierten Tiere ein ganzes Jahr gehalten wurden, so erhöhte man die Pramien um f 100.—.

In Limburg betrugen alle Pramien f 40.—.

Hinsichtlich der Weise, wie in den verschiedenen Provinzen gekort wird, können wir Folgendes bemerken : In Zuid-Holland, Drente und Limburg wird nicht nach einem Punktierskala gekort, in Friesland nach dem Punktiersystem des friesischen Rindviehstammbuches. in Noord-Holland und Overijssel nach dem Punktierskala, dasz wir bei der Beschreibung des niederlandischen Rindviehstammbuches naher werden kennen lernen, und in den übrigen Provinzen hat man andre Punktiersysteme, die aber alle von einander verschieden sind. In den Provinzen Noord-Brabant, Zuid-Holland, Zeeland, Utrecht und Groningen besteht die Verpflichtung, dasz die pramiierten Stiere in ein Stammbuch eingeschrieben oder zur Einschreibung angeboten werden müssen. In den übrigen Provinzen hat man eine derartige Verpflichtung glücklicherweise nicht, wahrend in Friesland die Eigentümer der preisgekrönten Stiere, diese Tiere freiwillig zur Einschreibung anbieten.

Was die Schauen und Pramiierungen von weiblichem Zuchtvieh betrifft, können wir mitteilen, dasz diese nur in Groningen, Drente und Utrecht stattgefunden haben. In erster- und letztge-

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