Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Schlag angehören, alle Kühe des Vereins müssen von dem Vereinsstier gedeckt werden, der Stier musz auf einer Distriktsschau pramiiert sein und wenigstens 10 Mitglieder mit mindestens 50 Kühen müssen dem Verein angeschlossen sein. Die Kontrollvereine müssen dieselbe oben genannte Zahl von Mitgliedern und Kühen haben. Stierhaltungsgenossenschaften können für einen einjahrigen Stier höchtens f 40.— und für einen alteren Stier höchstens f60.— erhalten. Die Kontrollvereine haben Recht auf einen Errichtungszuschusz von f 60.— und können weiter pro kontrollierte Milchliste f 0.75 bekommen.

In Utrecht bestehen zwei Kontrollvereine, welche zusammen im Jahre 1907 einen Zuschusz bezogen von f 600.—.

Der Zuchtverein in Noord- und Zuidbroek in der Provinz Groningen empfangt einen jahrlichen Beitrag von f 100. unter der Bedingung, dasz die Bücher und Register zur Zufriedenheit der Provinzial-Kommission geführt und die Milchuutersuchung im Einvernehmen mit dem Molkereikonsulenten verrichtet werde.

Die Provinzial-Kommission in Drente bewilligte drei Zuchtvereinen ohne eine Bedingung zu stellen einen Gesamtbeitrag von ƒ 714.—; weiter bezogen 2 Stierhaltungsgenossenschaften jede einen Beitrag von ƒ 50.—.

Bevor dieses Kapitel abgeschlossen wird, will ich anlasziich der vorhin erwahnten Angaben, welche in der Hauptsache dem «Verslag aangaande de ondersteuning van Rijkswege van de rundveefokkerij over de jaren 1905, 1906 en 1907 van T. J. Swierstra» entnommen sind, einige Bemerkungen machen. Erstens sei die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dasz in den verschiedenen Provinzen weder in der Körungsweise, noch in den Bedingungen, unter denen Beitrage bewilligt werden, noch in der Grösze dieser Beitrage auch nur irgend welche Übereinstimmung besteht. Was die Körungsweise betrifft, halte ich dies bestimmt für verwerflich. Wo das niederlandische Rindviehstammbuch, wie wir in folgenden

Sluiten