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erwünschenswert es ist, gleichförmige Bestimmungen festzusetzen, unter denen Viehverbesserungsvereinen Zuschüsse zuerkannt werden können und in mehr oder weniger groben Umrissen für alle Provinzen geltende Artikel anzugeben, welche in den Statuten dieser Vereine vorkommen müssen.

Die in einigen Provinzen bestehende Verpflichtung pramiierte Stiere dem niederlandischen Rindviehstammbuch zur Einschreibung anzubieten achte ich verkehrt und wohl aus den folgenden Oründen: le hat es absolut keinen Wert in den Oegenden, wo keine ins niederlandische Rindviehstammbuch eingeschriebene Kühe vorkommen,

2e kann der Eigentümer in vielen Fallen den Nutzen dieser Einschreibung nicht einsehen und sieht er die Verpflichtung als eine unnötige Überlast an,

3e sind die Pramienkörungen und die Körungen für das niederlandische Rindviehstammbuch ungleich und kommt es also vor, dasz auch pramiierte Stiere nicht in das Stammbuch eingeschrieben werden können, was bei den Eigentümern einerseits Voreingenomnienheit gegen das niederlandische Rindviehstammbuch veranlaszt und andrerseits bei ihnen den Eindruck entstehen laszt, dasz die Pramienkörungen minderwertig seien und

4e kommt in den Oegenden, wo die Zucht auf einem so hohen Standpunkt steht, dasz Einschreibung dieser Stiere ins Stammbuch erwünscht ist, diese Einschreibung von selbst zu stande, weil wie z. B. in Friesland die Eigentümer freiwillig dazu übergehen. In den Oegenden, wo viele ins Stammbuch eingeschriebenen Kühe vorkommen, nötigt der Eigennutz den Besitzer des Stieres von selbst dazu.

Am Schlusz dieses Kapitels will ich noch mit wenigen Worten die Frage der verpflichteten Stierkörungen besprechen. Jedem wird es einleuchten wie sehr eine solche Maszregel erwünscht sein musz. Wenn wir alle Stiere mit ungenügendem oder in

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