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v. d. Bosch beauftragt. Die Untersuchung und die Festsetzung der daraus hervorgehenden, nötig geachteten Umanderungen nahnien fast zwei Jahre in Anspruch und erst auf der besonders dazu zusammenberufenen Versammlung am 19 Marz 1906 konnte man zur Festsetzung der neuen Statuten des Vereins übergehen. Bevor wir diese Statuten naher betrachten, müssen wir erst die Resultate der durch v. d. Bosch eingeleitenen Untersuchung jnd die Konklusionen, welche daraus gezogen wurden, mitteilen. Er hat die Bestande von 195 Züchtern untersucht, und sich bestrebt sovvohl von den besten Tieren als vom mittelmaszigen Anhaltspunkte zu bekommen, woraus genügende Anweisungen iiber das Bestehen von zwei oder drei scharf von einander unterschiedenen Viehschlagen abgeleitet werden konnten. Hierbei war die Abnahme von Messungen von überwiegender Wichtigkeit, weil, werin ein gewisser Unterschied in den Durchschnittsmaszen von zwei Gruppen Rinder bestand, hiermit ein charakteristischer Unterschied im Körperbau bewiesen war und darauf allerdings an erster Stelle eine Einteilung in verschiedene Schlage basiert werden konnte. Zugleich wurde der Unterschied in Farbe und Leistung beachtet. Auf Grund dieser Untersuchung ergab es sich, dasz die von F. B. Löhnis bereits früher angegebene Einteilung richtig ist und man in den Niederlanden drei Viehschlage unterscheiden kann, namlich den schwarzbunten-friesisch-hollandischen, den schwarzblaard und schwarzweiszkopf Groninger und den rotbunten Maas-Rijn-IJssel Viehschlag. Der Unterschied zwischen diesen drei Viehschlagen ist, wie wir schon im zweiten Abschnitt gesehen haben, basiert auf den Unterschied:

le in Farbe,

2e in Körperbau,

3e in Leistung.

Van den Bosch wies weiter noch auf die grosze Bedeutung der Anlegung und der Führung von eigenen Stammbüchern für

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