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Falie bekannt und wo sie anfangs wohl nicht zu vermeiden sind, so konnte die Anzahl dieser Aufnahmen durch die Erkennung der betreffenden Zuchtvereine bedeutend beschrankt werden, weil doch aus dein Zuchtregister des Vereins nachgewiesen werden konnte, dasz das angebotene Tier ein Halbblut war. Dasz das N. R. S. selbst das Wünschenswerte der Anerkennung derartiger Zuchtvereine eingesehen hat, zeigt sich wohl aus dem Umstand, dasz im Jahre 1908 beschlossen ist, übergangsweise, auch diejenigen Vereine anzuerkennen, welche wahrend der ersten fünf Jahre noch Kühe einschreiben, die nicht zum gewahlten Typus gehören, unter der Bedingung, dasz fortwahrend Stiere benutzt werden vom Typus, zu dem man spater zu gelangen wünscht.

Dieser Beschlusz stimmt also ganz überein mit dem von mir oben dargelegten, doch die Beschrankung auf 5 Jahre halte ich für unrichtig. Man hatte keine Zeit nennen und es dem Verein selbst überlassen sollen zu bestimmen, wann man damit enden konnte. Das N. R. S. braucht doch von den Vollbluttieren nur diejenigen Kühe und Stiere zu nehmen, die den gestellten Minimalansprüchen genügen, indem ihm doch kein Schaden daraus erwachst, wenn die Zuchtvereine ohnehin noch eine Anzahl Tiere halten, aus denen man allmahlich Vollbluttiere gewinnen will. Auszerdem wird der Zuchtverein selbst so bald wie möglich Maszregeln treffen, die nicht zum gewahlten Viehtypus gehörenden Tiere auszuschlieszen. So besteht in dem Zuchtverein LonnekerEnschede, der mannliches Zuchtmaterial vom F. H.-Typus verwendet, die Bestimmung, dasz Mitglieder, welche fünf oder melir ins Zuchtregister des Vereins eingeschriebene schwarzbunte Kühe besitzen, keine Kühe von andrer Farbe mehr anbieten dürfen.

Weiter sind unter den Bedingungen, unter denen Zuchtvereine erkannt werden können, noch Bestimmungen aufgenommen über die Körung mannlicher und weiblicher Zuchtmaterials und ihrer

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