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Annahme ruheiulen Aethers machen, so gilt das Gesetz fiir die allgeuieinen elektromagnetischen Kriifte nicht.

Der Satz voni Parallelogramm der Kriit'te ist in unsern Cirundlagen in sofern entlialten als er fiir elektrischen Polarisationen und fiir die zwischcn zwei elektrischen Quanten wirkenden Kriifte gilt.

\\ as schliesslich die testen Verbiudungen anlangt, die zwischen mehreren elektrischen Massen cxistiren könueu, so wiirde es solche streng genoinmen von unserm Staudpunkt aus nicht geben. Es kiinnen nur Kriifte auftreteu die sich gegenseitig ini Gleichgewicht halten. Wenn z. 15. ein Pendel schwingt, so wirkt die Schwerkraft so lange dehnend auf die Pendelschnur, bis die hervorgerufenen elastischen Kriifte gleicli gross geworden sind. Solche Kriifte, welche keine Arbcit lcisten. sind in der bekannten La<:UANiiE.'schen Forni einzufiihren.

Man kann die hier skizzirte Begriindungder Mechanik als der Hertz'sclien diametral entgegengesetzt bezeichnen. Dit- festen Verbindungen, welche bei IIert/. zu den Voraussetzungen gehören, z«'igeii sich hier als Wirkung verwickelter Eiuzelkriifte. Ebensö is) das Gesetz der Triigheit eine verhiiltnissmiissig sj)iite Consequenz aus den elektromagnetischen Voraussetzungen. Wiihrend die HER'rz'sche Mechanik oll'enbar darauf abzielt, die elektromagnetischen Gleichungen als Folgerungen zu liefern, ist hier das Verhiiltnis gerade umgekehrt. In Bezug auf logischen Aufbau, kann sich natiirlich eine elektromagnetisch begriindete Mechanik mit der Hertz'sclien nicht messen, schon weil das System der Maxwellschen Dillerentialgleichungen überhaupt noch keine genau kritische Bearbeitung gefunden luit, aber sic bat, wie mir scheiut, einen sehr erheblichen Vorzug, dass sie niinilich, wie gezeigt wurde, über die gewöhnliche Mechanik hinausgeht, die hiernach nur als erste Xiiherung zu bezeichnen ist. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben fiir oder gegen sie durch die Erfahrung zu entscheiden.

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